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US-Amerikaner parkt Smart in Küche, damit er nicht von "Dorian" weggeblasen wird

"Passt unser Smart eigentlich in die Küche?" Diese Frage hat sich ein Ehepaar aus Jacksonville, Florida gestellt als sie sich am Dienstag auf den Hurrikan "Dorian" vorbereiteten.

Die Antwort: Ja, er passt rein.

Die Ehefrau Jessica hatte ihren Wagen bereits in der Garage abgestellt. Anstatt ihre Garage auszuräumen, um Platz für ein weiteres Auto zu schaffen, schlug Ehemann Patrick vor, den Smart einfach in der Küche zu parken.

"Ich sagte, dass es nicht möglich wäre. Er sagte, er schafft es", berichtete Jessica der Nachrichtenagentur Bloomberg. "Also hat er die Doppeltür geöffnet und fuhr rein. Ich war erstaunt, dass der Smart reinpasst. Er hatte ihn in Null Komma Nichts reingefahren", erzählte sie weiter.

Es sei aber mühsam, der Smart stehe beim Kochen im Weg. "Ich hoffe, er bewegt ihn sobald die Winde abflachen wieder raus. Es hat eigentlich genug Platz, aber meine Hunde sind davon verwirrt."

Und was macht eigentlich der Hurrikan?

Die ersten Ausläufer des Hurrikans "Dorian" haben die US-Ostküste erreicht. In der Nacht zum Donnerstag (Ortszeit) trafen starker Regen und heftigen Winde auf die Küstengebiete der Bundesstaaten North und South Carolina.

Teile der Innenstadt von Charleston in South Carolina waren bereits überschwemmt, Dutzende Strassen wurden gesperrt. Videoaufnahmen zeigen Menschen, die in Kajaks durch knietiefes Wasser paddeln. Meteorologen warnten vor Sturzfluten.

Bei Tagesanbruch war der Sturm noch 80 Meilen (130 Kilometer) südöstlich entfernt von Charleston. Nach Angaben des Nationalen Hurrikanzentrums (NHC) bewegte er sich mit 115 Meilen pro Stunde (185 km/h) in nördliche Richtung entlang der Küste.

Der Hurrikan hatte zuletzt wieder an Stärke gewonnen und wurde vom NHC auf einen Sturm der Kategorie drei hochgestuft. "Dorian" – einer der stärksten jemals registrierten Tropenstürme im Atlantik – hatte mit Windgeschwindigkeiten von fast 300 Stundenkilometern auf den Bahamas gewütet. Bahamas Ministerpräsident Hubert Minnis sprach am Mittwoch von einem "Desaster für Generationen".

(jaw/dpa)

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