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Wegen Cathy-Hummels-Streit: Bundesregierung will Influencer-Gesetz

Die Bundesregierung will ein neues Gesetz. Das soll festlegen, welche Regeln Influencer bei Werbung in sozialen Netzwerken wie Instagram zu beachten haben. Angekündigt hat das der Staatssekretär im Justizministerium, Gerd Billen, im ZDF.

Der Fall Cathy Hummels

Doch warum wird gerade jetzt über so ein Gesetz für Influencer gesprochen? Der Grund ist der Fall Carthy Hummels. Sie hatte vor wenigen Monaten mit einem Rechtsstreit um ein Instagram-Posting für öffentliches Aufsehen gesorgt. Viele User sind sich seitdem unsicher und kennzeichnen jeden ihrer Beiträge mit einem #ad oder #werbung.

Cathy Hummels war vor Gericht gestanden, weil sie angeblich einen Beitrag als Werbung hätte kennzeichnen müssen. Sie gewann aber, unter anderem, weil sie angab überhaupt kein Geld für den Beitrag erhalten zu haben. Unter Influencern herrscht aber nach wie vor große Angst und Unsicherheit bezüglich der Kennzeichnung von Werbung auf Instagram.

Billen sagte nun:

"Dass Beiträge, die bezahlt werden, als Werbung gekennzeichnet werden müssen, ist eine Selbstverständlichkeit und muss auch in Zukunft erfolgen. Aber wenn Dinge gepostet werden, für die es keine Gegenleistung gibt, können wir Rechtssicherheit schaffen, indem nicht alles und jedes schon aus Angst vor einer Abmahnung als Werbung gekennzeichnet wird."

Nun muss das Gesetz noch mit anderen Ministerien abgestimmt werden, kommen soll es noch in dieser Legislaturperiode, heißt es in dem Beitrag.

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(hd)

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