Bild

Reportage

Einmal Vegan, blutig bitte! Wir haben den neuen Super-Fleischlos-Burger probiert

Maria pelteki, Lea Nerlich

Vegane Burger gibt es Massenweise. Sie gehören schon fast zum guten Ton für einen ordentlichen Burger-Laden. Eine vegetarische oder vegane Alternative gibt es deshalb meistens. Manchmal Tofu, manchmal Seitan, manchmal halt auch irgend ein matschiges Gemüse aus der Friteuse.

Aber schmeckt das alles tatsächlich wie Fleisch? Einhellige Meinung unter Vegetariern und Fleischfressern aus unserer Redaktion: Nein!

An der Frage nach dem Geschmack scheiden sich eben die Geister. Das US-Amerikanische Unternehmen „Beyond Meat“ hat mit seinem „Beyond Burger“ deshalb einen Hype in den USA ausgelöst. Der Burger besteht hauptsächlich aus Erbsen-Protein.

Er soll tatsächlich aussehen wie echtes Fleisch und genau so schmecken, wie ein medium gegrilltes Burger-Pattty eben. Seit kurzem bieten vereinzelte Restaurants den „Beyond Burger“ auch in Deutschland an. In einem Berliner Popup-Store wollte Beyond Meat jetzt Werbung dafür machen. Wir haben das gute Stück verköstigt und geprüft, ob der Hype gerechtfertigt ist.

Wir probieren den neuen veganen SUPERFLEISCH-Burger

Video: watson/Mara Pelteki

Na gut, 12:50 ist ein echt happiger Preis für einen Burger. Die Vegetarier in der Redaktion monieren außerdem, dass der vegane Speck auf dem Beyond Burger nicht der beste ist. Wer ein ähnliches Ergebnis haben will, macht sich das Teil lieber selbst zuhause. Gute Pattys gibt es mittlerweile in jedem Supermarkt, vielleicht nicht ganz so fleischig. Aber viel, seien wir ehrlich, fehlt da auch nicht zum Beyond Burger.

(Mitarbeit: mbi)

Die schönsten Trinkhallen aus dem Pott

Wie nachhaltig ist die nachhaltige Messe der Fashion Week?

Video: watson/Maria Pelteki, Lia Haubner

Analyse

"Wenn man vor einem Flächenbrand steht, experimentiert man nicht herum": Epidemiologe warnt vor "Testen und Bummeln"

"Testen und Bummeln": So abwertend nannte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im Interview mit Anne Will Berlins aktuelle Corona-Strategie. Gemeint ist damit von Bürgermeister Michael Müller (SPD) am Samstag beschlossene Maßnahme, dass in der Hauptstadt ab Mittwoch ein tagesaktueller, negativer Corona-Test vorgelegt werden muss, um einkaufen oder zum Frisör gehen zu dürfen. Supermärkte und Drogerien dürfen weiterhin ohne Test aufgesucht werden.

Die Entscheidung Müllers, trotz steigender …

Artikel lesen
Link zum Artikel