Leben

Hier kracht ein "Mini-Tsunami" in Mallorca hinein

Sowas sieht man auch nicht alle Tage: Ein ungewöhnliches Wetterphänomen hat auf der Ferieninsel Mallorca für Aufsehen gesorgt.

Was war passiert? Wegen eines ungewöhnlichen Wetterphänomens standen der Strand von Port d'Alcúdia und umliegende Restaurants unter Wasser. Stühle und Tische wurden davon gerissen.

Wie kam es dazu?

Auslöser für die ungewöhnliche Flut war eine sogenannte Rissaga – eine Schwankung des Luftdrucks, durch die der Meeresspiegel in seichten Gewässern plötzlich anschwillt. In extremen Fällen – wie dieses Mal – kann das Wasser deswegen über die Ufer treten.

Das Phänomen ist auf den Balearen demnach nicht ungewöhnlich, besonders heftige Rissagas habe es bereits 1984 und 2006 gegeben, schreibt die "Mallorca-Zeitung". Trotzdem schienen die Überschwemmungen für besonderen Schrecken zu sorgen.

Ein Fischer sagte der Zeitung "Diario de Mallorca", er habe noch nie eine Rissaga diesen Ausmaßes gesehen. Sehr plötzlich habe sich der Meeresspiegel um rund einen Meter gehoben und hätte den angrenzenden Ort für ungefähr zwei Stunden unter Wasser gesetzt.

Auch andere Orten spürten die Rissaga

An der Südküste Mallorcas waren die Folgen der Rissaga ebenfalls zu spüren. Bei Colònia de Sant Jordi lief ein Boot auf den Grund, in Port d'Andratx kämpften Fischer um die Befestigung ihrer Schiffe im Hafen.

Auch auf Twitter sorgte der sogenannte "Mini-Tsunami" für Aufruhr. Ein Video einer niederländischen Wetterseite zeigt, wie Wassermassen über den Strand strömen. Mit einem echten Tsunami hat die Rissaga aber wenig zu tun – denn ein Erdbeben hat es in diesem Fall nicht gegeben.

Dieser Artikel erschien zuerst auf t-online.de

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Urlauber will Sonnenaufgang auf Rügen fotografieren – und entdeckt Tornado

Michael Ruhl war am Donnerstagmorgen ganz allein am Strand auf der Insel Rügen (Mecklenburg-Vorpommern) unterwegs, als er am Horizont etwas Bemerkenswertes entdeckte: In der Ferne schoben sich am Himmel die Wolken zu einem Wirbel zusammen und kreisten über dem Meer am Kap Arkona.

Eigentlich war Ruhl für den Sonnenaufgang an den Strand gekommen – doch ein Tornado vor Rügen war ein viel spannenderes Motiv. Ruhl schnappte sich sein 300-Millimeter-Zoom-Objektiv und fotografierte los. Der Fotograf …

Artikel lesen
Link zum Artikel