Leben
Bild

Bild: getty/watson-montage

Uns erwartet die heißeste Woche des Jahres: "Das ist nicht mehr normal", sagt ein Experte

Freut ihr euch auch? In dieser Woche heißt es wieder: Schwitzen, schwitzen, schwitzen.

Uns erwarten Temperaturen von mehr als 38 Grad. Nach den verbreiteten Gewittern vom Wochenende soll es im Laufe der Woche immer wärmer werden. "Der Donnerstag könnte nach jetzigem Stand den Höhepunkt der Hitzewelle markieren", sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) voraus. "Die 40 Grad Marke kann fallen."

Auf Deutschland rollt also die vierte "Hitzewelle" zu. Den Begriff Hitzewelle findet ihr doof? Guckt euch mal die Graphik an:

Da stellt man sich doch unweigerlich die Frage: Ist das noch normal?

Das sagt ein Experte zur Hitzewelle

Mojib Latif, Klimaforscher am Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, sagte der "Augsburger Zeitung": "Das ist nicht mehr normal."

Die Anzahl der Hitzewellen sei inzwischen sehr hoch. "Sie hat sich seit 1980 verdoppelt und zum Teil sogar verdreifacht."

Bild

Bild: imago stock&people/Chris Emil Janssen

Immer stärker seien von den Hitzewellen auch die Arktis und die Subarktis betroffen. Dass es nun zu Waldbränden in Kanada komme, nennt Latif ebenfalls "alles andere als normal".

Er gibt zu Bedenken: "Das Interessante ist, dass diese Entwicklung schon vor 30 Jahren von den ersten Computerberechnungen vorhergesagt wurde. Und sie ist im Großen und Ganzen genau so eingetreten."

(ll/mit dpa)

Hier kommen die Helden bei über 30 Grad

Play Icon
Themen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Doppelt so groß wie Berlin – Eisberg droht im Südpolarmeer abzubrechen

Die Eissschmelze in der Antarktis nimmt immer bedrohlichere Ausmaße an. Videos von riesigen, abbrechenden Eisblöcken gehen regelmäßig um die Welt. Und nun scheint sich ein neuer Super-Eisberg vom Schelf-Eis zu lösen, berichten die NASA und die Europäische Weltraumorganisation (ESA), "es ist nur noch eine Frage der Zeit".

Im Video ist deutlich zu erkennen, wie sich die Eiskluft immer weiter in das Eis hineinfrisst und sich dem seit 2016 bildenden Halloween-Riss nähert. Treffen die beiden Risse …

Artikel lesen
Link zum Artikel