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Die Zucht von Lamas ist in den ländlichen Regionen Boliviens eine wichtige Einkommensquelle. Bild: E+ / thinair28

Grüner Adventskalender

Lama statt Kitsch: Tu Gutes und verschenke zu Weihnachten eine Spende

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bild: getty images / watson-montage

Mama ist "wunschlos glücklich", Oma "hat schon alles" und Papa "weiß nicht", was man ihm schenken soll – so kurz vor Weihnachten kann das ganz schön stressig sein. Schließlich will man keinen Krempel kaufen, den der Beschenkte am liebsten gleich wieder loswerden möchte. So ganz mit leeren Händen unter der Tanne zu sitzen, ist dann aber auch irgendwie doof. Warum also nicht das für die Weihnachtsgeschenke eingeplante Budget jemandem spenden, der nicht wunschlos glücklich ist oder schon alles hat – sondern jemandem, der sich vielleicht kein regelmäßiges Frühstück oder einen Schulbesuch leisten kann?

Spenden kannst du schon seit Jahren nicht nur in deinem Namen, sondern auch im Namen von Opa, Mama oder Tante Gisela. Vor allem an Weihnachten sind die verschenkten Spenden beliebt: Spendenzertifikate mit dem Namen des Beschenkten machen sich unterm Weihnachtsbaum gut und zeigen ganz konkret, wo das Geld gelandet ist. Ob es ein paar Quadratmeter Regenwald rettet, das Futter in einer Aufzuchtstation für Wildtiere finanziert oder in einem Krankenhaus in einem Krisengebiet für gekühlte Medikamente sorgt – sinnvoller als das fünfte Wohlfühl-Set aus Kerzen und Badeschaum in Folge ist das allemal.

watsons grüner Adventskalender

Ob umweltfreundliche Geschenkverpackungen oder fair gehandelte Christbäume: Im Dezember gibt es von watson jeden Tag einen Tipp, wie ihr nachhaltig durch die Weihnachtszeit kommt – in unserem grünen Adventskalender.

Hübsche Spendenzertifikate und Grußkarten bieten deshalb inzwischen praktische alle Hilfsorganisationen an. Ärzte ohne Grenzen oder die Welthungerhilfe etwa setzen das Geld dann dort ein, wo es gerade am dringendsten gebraucht wird.

Klassenzimmer, Ziege, Bäume

Noch greifbarer wird es für den Beschenkten, wenn er genau weiß, was mit dem in seinem Namen gespendeten Geld passiert: Bei der Hilfsorganisation Oxfam etwa kann man für 28 Euro eine Ziege verschenken, die dann künftig eine Familie mit Milch und Dünger versorgt. Und für 600 Euro gibt es ein ganzes Klassenzimmer inklusive Tischen, Stühlen, Tafel und Tücher für bis zu 50 Jugendliche. Wo genau besagte Ziege am Ende grast und wo das Klassenzimmer gebaut wird, ist allerdings unklar – Oxfam gibt an, dass sie dort landen, "wo das Geld gerade am nötigsten gebraucht wird".

Konkreter wird es da beim Kinderhilfswerk Plan: Für 50 Euro bekommt hier beispielsweise eine Familie in Ecuador Hühner und damit die Möglichkeit, Eier auf dem Markt zu verkaufen. Und für 154 Euro gibt's ein Lama für eine Jugendliche oder einen Jugendlichen in Bolivien – zusammen mit einer Ausbildung zur Lamazucht, die die berufliche Existenz junger Erwachsener sichern soll. Wie das jeweilige Projekt abläuft, erfährt der Beschenkte in einem Infoblatt.

Wer lieber etwas für einen grüneren Planeten tun möchte, kann über die Organisation Treedom Bäume verschenken – von einem Kakaobaum in Kamerun für 16,90 Euro bis zu einem Jackbaum in Kenia für 34 Euro ist alles drin. Aber auch in Deutschland kann "ein Stück Natur" gespendet werden: Beim Nabu kann beispielsweise zum Schutz des bedrohten Regenpfeifers im Wattenmeer beigetragen werden. Und auch wenn Mama dachte, sie wäre bereits wunschlos glücklich – der Gedanke an den Regenpfeifer wird sie mit Sicherheit noch ein bisschen glücklicher machen.

(ftk)

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