Photo taken in Texas, United States

Auch in Deutschland ist Mais eine der am meisten angebauten Nutzpflanzen. Bild: EyeEm / Victoria Ambrosi

Gute Nachricht

Nachhaltige Idee: Mit Mais-Resten kann Wasser gereinigt werden

346 Millionen Tonnen Mais produzierten die USA im Jahr 2019/2020 und sind damit nach Angaben der "Agrarzeitung" der größte Maisproduzent der Welt. Auch in Deutschland ist Mais eine der am meisten angebauten Nutzpflanzen. Mais ernährt viele Menschen und Tiere, produziert aber gleichzeitig viel Abfall.

Denn ein großer Teil der Ernte wird weggeworfen. Blätter, Schalen und Stängel kommen in den Müll. Dieses sogenannte Maisstroh wird kaum industriell verwendet. Dagegen wolle Ingenieure aus den USA etwas tun und haben eine gute Idee: sie machen aus Maisstroh Aktivkohle und reinigen damit wiederum Wasser.

Nachhaltiger Weg zu sauberem Trinkwasser

Um Aktivkohle herzustellen, wird biologisches Material verkohlt und so behandelt, dass extrem kleine Poren entstehen. Durch diese mikroskopisch kleinen Poren kann dann Wasser gefiltert werden. Auch aus Maisstroh kann Aktivkohle hergestellt werden – und das sogar ziemlich kostengünstig. Laut den Wissenschaftlern kann die Umwandlung von solchen landwirtschaftlichen Rückständen in Aktivkohle für die Abwasserbehandlung die Kosten senken und einen nachhaltigen Weg zu sauberem Trinkwasser schaffen.

(pas)

Nachhaltig

1700 Liter Wasser für eine Tafel Schokolade: So hoch ist der Wasserfußabdruck von Lebensmitteln

Wer in den mit Granatapfelkernen bestreuten Avocado-Toast beißt, tut das oft mit viel Genuss, aber reichlich schlechtem Gewissen. So lecker und cremig die Frucht aus Mittel- und Südamerika auch ist, sie hat einen enorm hohen CO2-Fußabdruck. Und ist darüber hinaus extrem durstig. Für die Herstellung von einem Kilo Avocados werden rund 1000 Liter Wasser benötigt. Das hat sich inzwischen in den meisten Köpfen festgesetzt.

Wie viel Wasser bei der Herstellung anderer Lebensmittel und Gebrauchsgüter …

Artikel lesen
Link zum Artikel