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Haaland könnte bestbezahlter Fußballer der Welt werden. Bild: www.imago-images.de / Hansjürgen Britsch

BVB-Abgang? Berater fordert Mega-Gehalt für Haaland

Mino Raiola, Berater von Erling Haaland, stellt offenbar absurde Gehaltsforderungen an den zukünftigen Verein seines Schützlings. Ziel soll es sein, Haaland zum bestbezahlten Fußballer der Welt zu machen.

Raiola fordert laut dem "Mirror" für Haaland ein Gehalt von einer Million Pfund pro Woche. Da sich die Zeichen für einen baldigen Wechsel des Top-Stürmers immer weiter verdichten, dürfte diese Nachricht für interessierte Klubs ein Schock sein. Mit dem Gehalt würde Haaland plötzlich in einer Liga mit dem teuersten Spieler der Welt, Lionel Messi, spielen.

Bereits in der vergangenen Woche wurde bekannt, dass Berater Mino Raiola zusammen mit Haalands Vater Alf-Inge Gespräche mit Real Madrid und dem FC Barcelona führte. Doch laut "Mirror" zeigten sich beide Clubs zunächst schockiert von den Forderungen.

Zusätzlich zu dem Knallergehalt sollen Raiola und Erlings Vater Alf-Inge Haaland bei Vertragsabschluss jeweils einen Bonus von 20 Millionen Pfund erhalten, so zumindest der Wunsch. Diese Zahlen würden nach jetzigem Stand vor allem finanziell besser gestellte Vereine wie Manchester City oder Paris Saint-Germain auf den Plan rufen, denen große Geldgeber den Rücken stärken.

ManCity-Trainer Pep Guardiola sagte zuletzt aber:

"Ich weiß nicht, was passieren wird - aber zu diesen Preisen werden wir keinen Stürmer kaufen."

Doch die hohen Summen kommen nicht von ungefähr: Erling Haaland gehört eindeutig zu den größten Talenten des Weltfußballs. Mino Raiola machte in einem ARD-"Sportschau"-Interview deutlich, dass Haaland wohl einer "der Stars der nächsten Dekade werden" würde. Für Borussia Dortmund erzielte er 49 Tore in 52 Spielen und bereitete 13 weitere Tore vor. Bei diesen Zahlen würde Haalands zukünftiger Club also gleich eine Torgarantie dazu bekommen.

Borussia Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc äußerte sich derweil gelassen zu den Wechselgerüchten Haalands: "Ich halte mich gerne daran, wie die vertragliche Grundlage aussieht und wie die direkten Gespräche geführt worden sind in der letzten Woche", sagte der 58-Jährige in der ARD-"Sportschau". "Wir haben die ganz klare Planung, mit Erling in die neue Saison zu gehen."

Sportliche Bilanz des BVB zurzeit größere Sorge

Viel mehr Sorgen macht dem BVB-Boss die sportliche Bilanz der Dortmunder: "Wir hecheln hinterher, hinken hinterher. Der Punktedurchschnitt ist deutlich schlechter als in den Jahren zuvor." Mit dem Auftritt in der Bundesliga sei er deshalb "derzeit leider alles andere als zufrieden."

Mit sieben Punkten Abstand zu Platz vier und noch sechs Spielen in der laufenden Saison "wäre es sportlich vom Renommee für uns ein herber Rückschlag", so Zorc. "Aber wir haben es dieses Jahr nicht auf den Platz gebracht. Wirtschaftlich ist es natürlich auch gerade in diesen Pandemiezeiten on top ein herber Rückschlag."

Auch BVB-Geschäftsführer Watzke machte zuletzt bei DAZN und goal.com deutlich, dass er fest mit Haaland plane: "Wir haben keinen Parallelplan. Wir werden das mit Erling, seinem Vater und seinem Berater Mino Raiola in Ruhe besprechen. Wir wollen ja auch, dass er gerne bei uns bleibt, dass er mit Überzeugung nächstes Jahr für den BVB Tore schießt. Es gibt da keinen Alternativplan."

(nb)

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