Sport
Felix Sturm Boxen Redaktion Express Koeln Deutschland Datum: 25.02.2016 Felix Sturm

Felix Storm boxing Editors Shipping Cologne Germany date 25 02 2016 Felix Storm

Felix Sturm wurde insgesamt fünfmal Weltmeister. Bild: imago sportfotodienst

Doping und gefährliche Körperverletzung: Anklage gegen Ex-Box-Weltmeister Sturm

Dem ehemaligen Weltmeister im Profiboxen Felix Sturm droht knapp drei Jahre nach seiner Überführung als Dopingsünder ein juristisches Nachspiel. Die Staatsanwaltschaft Köln hat den 39-Jährigen angeklagt und wirft dem gebürtigen Bosnier "Selbstdoping, Teilnahme an einem Wettkampf unter Selbstdoping und gefährliche Körperverletzung" vor.

Ein Sprecher des Kölner Landgerichts bestätigte einen entsprechenden Bericht der Sport Bild. Sturm war nach seinem Sieg am 20. Februar 2016 in Oberhausen in der WM-Revanche gegen den Russen Fjodor Tschudinow in A- und B-Probe positiv auf die anabole Substanz Hydroxy-Stanozolol getestet worden. Bislang gab es keine Sperre gegen Sturm, weder durch den Weltverband WBA noch durch den Bund Deutscher Berufsboxer.

Sturm hatte seinen WBA-Titel im Supermittelgewicht im Oktober 2016 niedergelegt und seitdem auch nicht mehr im Ring gestanden. Sein Kampfrekord steht bei 40 Siegen, fünf Niederlagen und drei Unentschieden.Die Anklage sei Felix Sturm inzwischen zugestellt worden, erklärte der Sprecher des Landgerichts der Sport Bild, "er hat nun die Möglichkeit, eine Stellungnahme abzugeben.

Haftstrafe nicht ausgeschlossen

Danach entscheidet die Kammer, ob und mit welchen Anklagepunkten das Hauptverfahren eröffnet wird."Im Falle einer Anklage wegen gefährlicher Körperverletzung droht Sturm eine Haftstrafe zwischen sechs Monaten und zehn Jahren.

Bei Selbstdoping reicht das Strafmaß von Geldstrafe bis zu drei Jahren Freiheitsentzug. Mit einer Entscheidung des Gerichts wird frühestens im Laufe des kommenden Jahres gerechnet.

(pbl/afp)

"Nein!": Nach Frage von Reporter bricht Favre Sky-Interview ab

Es war einfach nicht der Abend des Lucien Favre. Zwar zog sein BVB ins Achtelfinale der Champions League ein. Doch nach dem 1:1 gegen Lazio Rom überwog irgendwie doch die Wut bei Borussia Dortmund und seinem Coach.

Der Grund: ein fragwürdiger Elfmeter. BVB-Nationalspieler Nico Schulz war an der Strafraumgrenze etwas ungelenk in den Zweikampf mit Sergej Milinkovic-Savic gegangen, der jedoch schon vor dem Kontakt abhob. "Der Videoschiedsrichter wird ad absurdum geführt, wenn so eine Szene nicht …

Artikel lesen
Link zum Artikel