15.04.2021, Italien, Imola: Motorsport: PK vor der Formel-1-Weltmeisterschaft, Grand Prix der Emilia-Romagna: Mick Schumacher aus Deutschland vom Team Haas nimmt mit Mund-Nasen-Schutz an einer Pressekonferenz zum Rennen in Imola teil. Der Gro

Im Auto dachte Schumacher an die Rennen seines Vaters Bild: dpa / Xpbimages

Flashback: Mick dachte während des Rennens an seinen Vater

Einst war es das große Duell der Formel 1: Michael Schumacher gegen Fernando Alonso. Vor über fünfzehn Jahren schaffte es Alonso, Schumi auszustechen und holte sich den Titel der Saisons 2005 und 2006. Bei Michael Schumacher führte dies zum ersten Rücktritt seiner Karriere.

Sohn Mick war damals noch ein kleines Kind und trotzdem scheint er sich bis heute noch blendend an diese Zeit zu erinnern. Der Zweikampf begeisterte damals wohl nicht nur Formel-1-Fans aus aller Welt, sondern auch Schumis eigenen Sohn.

Dieser sagte "Bild"nach dem verpatzten Rennen und Platz 16 am Wochenende: "Es hat richtig Spaß gemacht, wir haben mit einigen fighten können. Wie mit Fernando, das war ein bisschen lustig, weil ich da ein bisschen Flashbacks hatte zu 2005 und 2006."

Mick Schumacher vs. Alonso: Flashback

Gemeint war damit wohl das Duell zwischen dem 22-jährigen Formel-1-Newcomer und dem Spanier gleich zu Anfang des Rennens in Imola. Mick konnte aufgrund des besseren Grips seiner Regenreifen nach dem Start gleich an Alonso vorbeiziehen. Alonso, der auf Intermediates setzte, hatte deshalb zunächst keine Chance. Wie damals kämpfte wieder ein Schumacher gegen den zweifachen Formel-1-Weltmeister Alonso.

Doch dann kam der Crash. Während der Safety-Car-Phase führte Schumachers sehr aggressives Aufwärmen der Reifen zu einem Unfall. Er setzte das Auto gegen die Mauer.

Obwohl ihn Renn-Ingenieur Gary Gannon über Funk noch warnte, wollte der Newcomer die Zeit nutzen und sagte der Bild später: "Ich wusste, dass mir nur noch wenig Zeit bleibt, um mit den Regenreifen Positionen gutzumachen. Deshalb war ich so aggressiv beim Warmfahren der Reifen."

Grade wegen der Erinnerungen an die großen Duelle seines Vaters scheint es für den Schumacher-Sprössling trotzdem ein gelungener Tag gewesen zu sein. Und trotz Platz 16 schien er insgesamt zuversichtlich in die Zukunft seiner jungen Karriere und die restliche Saison zu blicken: "Wichtig war, die Zielflagge zu sehen. Wir haben gesehen, dass wir um Platz 15 mitfahren können, das macht Mut."

(nb)

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