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Mick Schumacher fährt ab dieser Saison für das Haas-F1-Team. Bild: imago images / Motorsport Images

Warum Mick Schumacher plötzlich Stress mit Teamkollegen hat

Noch ist Mick Schumacher, Sohn von Formel-1-Legende Michael Schumacher, kein einziges Rennen in der Formel 1 gefahren, doch bereits jetzt stichelt sein Teamkollege Nikita Mazepin gegen den 21-Jährigen.

Eines dürfte dem Team Haas damit jetzt schon klar sein: Bis zum ersten Saisonrennen, das wohl am 28. März in Bahrain stattfinden wird, werden Schumacher und der skandalträchtige Mazepin wohl keine engen Freunde mehr.

In der russischen TV-Sendung "Match TV" sagte der 21-Jährige angesprochen auf Schumacher. "Wir sind keine Freunde, höchstens alte Bekannte, weil wir früher zusammen Kart gefahren sind." Schon 2013 und 2014 waren sie beim Team "Tony Kart" Kollegen.

Der große Name seines Teamkollegen und die gemeinsame Vergangenheit interessieren den 21-jährigen Russen dabei nicht. "Wenn ich mein Visier herunterklappe, denke ich nicht an solche Dinge. Mir ist sein Name ehrlich gesagt egal. Der Nachname kann Kraft verleihen, aber er bringt auch mehr Druck."

Mazepin begrabschte Instagram-Model

Dabei hätte ein Video bei Instagram, das Mazepin selbst postete, aber mittlerweile wieder gelöscht hat, beinahe das frühe Ende seiner Karriere bedeuten können. Er filmte das venezolanische Model Andrea d'IVal, mit der er gemeinsam im Auto unterwegs war. Ihr verrutschte während der Aufnahme das Kleid und Mazepin fasste ihr an die Brust. Das Model schob seine Hand weg und zeigte ihm den Mittelfinger.

Zunächst spielte sie die Aktion des Milliardärs-Sohn herunter und erklärte, beide seien schon lange befreundet. Kurz nach Weihnachten äußerte sie sich dann doch kritischer über den Vorfall. "Hört auf, Mädchen zu erklären, wie sie sich zu kleiden haben. Lehrt Männern, wie man Frauen respektiert." Unter dem Hashtag #WeSayNoToMazepin forderten bei Twitter zahlreiche User den Rausschmiss aus dem Team.

Sein Team und der Weltverband FIA kommentierten diesen Vorfall nur kurz. Zudem behauptet das Haas-Team, den Vorfall intern sanktioniert zu haben. "Ich bin Kritik gewohnt und das macht mir nicht das Geringste aus", sagte der Russe.

(lgr)

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