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Leroy Sané (l.) und Ilkay Gündogan. Bild: imago images / Christian Schroedter

Mildes Urteil nach rassistischen Sprüchen gegen Gündogan und Sané

Nach rassistischen Beleidigungen bei einem Fußball-Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Serbien (1:1) vom 20. März in Wolfsburg sind zwei von drei Beschuldigten straffrei geblieben. Nach Angaben des Amtsgerichts Braunschweig muss lediglich ein dritter Mann mit einer Strafe von 2400 Euro rechnen, weil er "Sieg Heil" skandierte. Vor dem Amtsgericht Wolfsburg wurde ein entsprechender Strafbefehl gestellt. Zunächst hatte "Bild" darüber berichtet (bild.de).

Die Vorfälle ereigneten sich beim Testspiel gegen Serbien am 20. März (1:1). Die Affäre ins Rollen gebracht hatte der Journalist André Voigt, der nach dem Spiel auf Facebook live ging und von den drei Männern, die hinter ihm saßen, erzählte. Er schilderte deren verbalen Ausfälle öffentlich.

Voigt erklärte in dem Video zum Beispiel:

"Immer wenn Leroy Sané den Ball hatte, war vom Neger die Rede, Gündogan war auf einmal der Türke. [...] Und immer wieder Neger, Neger, Neger."

Daraufhin hatten der DFB und die Polizei Maßnahmen eingeleitet, um die drei Täter zu identifizieren.

(as/dpa)

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