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Stuttgart gegen Bayern im April 2016: Der Baumgartl- und der Werner-Timo vom VfB Stuttgart im Gespräch mit ihrem Ex-Kollegen Joshua Kimmich (v.l.n.r.). Die drei spielten gemeinsam in der VfB-Jugend. bild: imago images/Michael Weber

8 Klubs, die heute richtig gut wären, wenn sie ihre Jugendspieler behalten hätten

Sandro Zappella / watson.ch

Stell dir vor, es gäbe keine Transfers und jeder Klub müsste seine Spieler selbst ausbilden... Es ist nur ein Gedankenspiel, aber ein äußerst interessantes.

Die Regeln sind simpel: Man stellt die Mannschaft aus Akteuren zusammen, die zumindest einen Teil ihrer Nachwuchszeit im jeweiligen Klub absolviert haben. Spieler, die die Jugendabteilungen bei verschiedenen Klubs durchlaufen haben, wurden jenem Team zugeteilt, das auf der Position am ehesten Bedarf hatte.

Schalke 04

Die Jugendabteilung von Schalke hat den einen oder anderen Weltklasse-Spieler hervorgebracht. Besonders stechen Leroy Sané, Ilkay Gündogan und Joel Matip sowie die Weltmeister Mesut Özil, Benedikt Höwedes und Manuel Neuer heraus. Einige arrivierte (Ex-)Bundesliga-Spieler wie Weston McKennie, Philipp Max, Ralf Fährmann (aktuell an Norwich City ausgeliehen) oder Kaan Ayhan haben es nicht mal in die Aufstellung geschafft.

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VfB Stuttgart

Es ist unglaublich, wie viele gute Spieler der VfB Stuttgart, der mittlerweile in der 2. Bundesliga feststeckt, hervorgebracht hat. Mit Timo Werner, Joshua Kimmich, Serge Gnabry, Antonio Rüdiger und Bernd Leno sind auch fünf aktuelle deutsche Nationalspieler dabei. Weil die Aufstellung so schon stark ist, haben wir Sead Kolasinac und Thilo Kehrer, die einen Teil der Ausbildung beim VfB Stuttgart absolvierten, dem FC Schalke zugeschrieben, wo sie noch als Jugendspieler hinwechselten.

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Joshua Kimmich 2009 als Stuttgart-Junior. Video: YouTube/EnBW-Oberliga Junioren

Ajax Amsterdam

Die Talentschmiede schlechthin. Seit den 90er Jahren ist Ajax Amsterdam als hervorragender Ausbildungsklub bekannt. Ein Blick auf das aus Ajax-Jugendspielern bestehende Team zeigt: Nicht zu Unrecht. In allen Mannschaftsteilen ist die Mannschaft stark besetzt. Nicht ganz für unser Team gereicht hat es für Donyell Malen, Quincy Promes und Noussair Mazraoui.

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Sporting Lissabon

Cristiano Ronaldo ist selbstredend das Prunkstück dieses guten Ausbildungsklubs. Auffälligster Name ist ansonsten Eric Dier. Der englische Nationalspieler kam im Alter von zehn Jahren nach Portugal, weil seine Mutter während der Fußball-EM 2004 vor Ort arbeitete. Dier wechselte während dieser Zeit in die Jugendabteilung von Sporting. Als seine Eltern 2010 nach England zurückkehrten, blieb Dier in Portugal. Sein Wechsel zu Tottenham Hotspur erfolgte 2014.

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Benfica Lissabon

Benfica Lissabon hat über die vergangenen zehn Jahre den höchsten Transfergewinn aller Fußballklubs erwirtschaftet – unter anderem dank der überragenden Jugendabteilung. Superstars wie Joao Felix oder die ManCity-Profis Bernardo Silva, Joao Cancelo und Ederson durchliefen die Jugend bei Benfica.

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Olympique Lyon

Speziell im Offensivbereich hat Lyon unglaublich gute Spieler ausgebildet. Aus dem Quartett Karim Benzema, Alassane Pléa, Anthony Martial und Alexandre Lacazette spielt aber keiner mehr bei seinem Jugendklub. Immerhin konnte Houssem Aouar, das 21-jährige Toptalent im zentralen Mittelfeld, bisher gehalten werden.

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Dinamo Zagreb

Der kroatische Aufschwung im Fußball, der im Vizeweltmeistertitel im vergangenen Jahr gipfelte, hängt auch mit Dinamo Zagreb zusammen. Viele Topstars wie Luka Modric, der Weltfußballer 2018, entstammen der Jugend Zagrebs.

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KRC Genk

Ähnlich wie Kroatien erlebte auch Belgien in den vergangenen Jahren einen riesigen Aufschwung mit vielen Talenten. Im belgischen Klubfußball sticht die Talentschmiede des KRC Genk hinaus. Mit Kevin De Bruyne und Thibaut Courtois wurden zwei der weltbesten Spieler auf ihren Positionen beim "Koninklijke Racing Club" ausgebildet.

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Kevin De Bruyne als Jugendspieler bei Gent, mit 14 wechselte er dann zu Genk. Video: YouTube/Belgian Red Devils

Topklubs wie Barcelona, Bayern oder Liverpool haben wir hier bewusst ausgelassen. Diesen widmen wir uns in einem weiteren Teil separat.

(as/zap)

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