Sport
Fußball International

Rassismus: Raheem Sterling wird von Chelsea-Fans beleidigt

Raheem Sterling of Manchester City during the Premier League match at Stamford Bridge Stadium, London. Picture date: 8th December 2018. Picture credit should read: Craig Mercer/Sportimage PUBLICATIONx ...
Raheem Sterling, Stürmer bei Manchester City. Bild: imago/Craig Mercer
Fußball International

Zuschauer beleidigen Raheem Sterling rassistisch – und der holt zur Medienkritik aus

09.12.2018, 15:49
Mehr «Sport»

Die rassistischen Beleidigungen, die er am Samstag ertragen musste, nahm Raheem Sterling fast schon mit einem Achselzucken hin. 

"Ich musste lachen, weil ich nichts Besseres erwartet habe."
Raheem Sterlinginstagram

Der 24-Jährige englische Nationalspieler war beim 0:2 am Samstag in London am Spielfeldrand von einigen Anhängern der Gastgeber lautstark beschimpft worden, was Videos zeigen, die am Sonntag in den sozialen Medien geteilt wurden.

Nun ermittelt die Polizei gegen einzelne Fans des FC Chelsea, will die "Videos auswerten, um festzustellen, ob Verstöße begangen wurden". Chelsea versicherte zudem, wenn nötig die "härtest möglichen" Konsequenzen zu ziehen.

Sterling holt zur Medienkritik aus

Sterling, der in der Vergangenheit häufiger im Zentrum öffentlicher Kritik und Anfeindungen stand, gab am Sonntagmorgen per Instagram britischen Medien wegen angeblich tendenziöser Berichterstattung eine Mitschuld.

Er warf den Zeitungen vor, über Jungprofis abhängig von der Hautfarbe zu berichten. Konkret bezog sich Sterling bei seiner Kritik auf einen Artikel des Boulevardblattes "Daily Mail", der infrage stellt, dass ein schwarzer Jungprofi, der noch kein Premier League vorweisen kann, ein Millionen Pfund teures Haus kauft...

Er forderte:

"Denkt noch einmal über faire Berichterstattung nach und gebt allen Spielern dieselbe Chance."

Sterlings kompletter Beitrag – Hinweis: Mit "there" meint er meistens "their"...

(as/sid/dpa)

Was Rooney, Torres, Drogba und Co. heute gekostet hätten

1 / 13
Was Rooney, Torres, Drogba und Co. heute gekostet hätten
Wayne Rooney kann es selbst kaum glauben.
Auf Facebook teilenAuf X teilen

Wir haben FIFA 19 "ohne Regeln" getestet

Video: watson/Benedikt Niessen, Gavin Karlmeier

Was im Sport gerade noch alles wichtig ist:

Alle Storys anzeigen
Formel 1: Mercedes-Boss Toto Wolff zählt sich nach Debakel selbst an

Das einstige Erfolgsteam Mercedes ist in der Formel 1 in den vergangenen drei Jahren klar ins Hintertreffen geraten. Dominierten die Silberpfeile die Rennserie von 2014 bis 2020 noch nach Belieben, sehen sie seitdem keinen Stich mehr gegen Red Bull und Max Verstappen.

Zur Story