Sport
Bild

Lukas Podolski und sein "Effzeh" haben große Pläne. Bild: imago images / Herbert Bucco

Beim 1. FC Köln soll es originellen Stadion-Snack geben – dank Podolski

Der Profifußball ändert sich stetig: Spieler kommen, Trainer gehen und der Name des HSV-Stadions ändert sich fast so häufig wie die Handregel. Eines hat im deutschen Fußball aber seit Jahrzehnten Bestand: Zu jedem Stadionbesuch gehört eine Bratwurst. Der Lieblingssnack der deutschen Fußballfans könnte aber ernsthafte Konkurrenz bekommen. Mittendrin steckt Mr. Sommermärchen und Everybody's Darling Lukas Podolski.

Zwar hat sich ein Wechsel des Ur-Kölners zu seinem Herzensklub nicht ergeben, er wird nicht mehr für den "Effzeh" in der Bundesliga auflaufen, doch trotzdem wollen Klub und Vereinsikone in Zukunft zusammenarbeiten. Der Verein hatte am Dienstag bestätigt, dass der ehemalige Weltmeister in einer noch nicht geklärten Funktion zum 1. FC Köln zurückkehren werde. Der Bundesligist vereinbarte "sowohl eine kurzfristige Zusammenarbeit, als auch eine Einbindung von Lukas in den Verein nach seiner aktiven Karriere anzugehen". Beide Seiten würden nun ein Konzept dafür erstellen.

Podolski und 1. FC Köln wollen Döner im Stadion verkaufen

"Wir hatten einen angenehmen und offenen Austausch, für den ich mich herzlich bei den FC-Verantwortlichen bedanke", sagte Podolski, der sich in der vergangenen Woche noch enttäuscht über die bis dahin ausgebliebene Kontakt-Aufnahme des Vereins gezeigt hatte. Podolskis Vertrag beim japanischen Klub Vissel Kobe war ausgelaufen, doch zu der erhofften Rückkehr zu seinem Heimatklub war es nicht gekommen. Einen Happen Poldi können sich die Kölner Fans in der kommenden Saison aber trotzdem im heimischen Stadion gönnen.

Metin Dag und Lukas Podolski

Ob Podolski, wie hier in einem seiner Läden in Köln, den Döner für die Fans selbst zubereitet, ist leider noch unklar. Bild: imago images / Togon

Wie die "Bild" berichtet, könnte eines der kurzfristigen Projekte eine wirtschaftliche Zusammenarbeit sein: Im Kölner Stadion sollen Fans zur kommenden Saison nicht nur das Eis des 34-Jährigen, sondern auch seinen Döner kaufen können. Der ehemalige Nationalspieler hatte in den vergangenen Jahren mehrere Geschäfte in Köln eröffnet: Darunter einen Klamottenladen mit der eigenen Marke "Strassenkicker", das Brauhaus "Zum Prinzen", eine Eisdiele ("Ice Cream United") und die expandierende Fast-Food-Kette "Mangal Döner".

Die Döner-Läden betreibt Podolski mit einem Partner – und die nächste Filiale könnte laut dem Medienbericht direkt im Stadion zu finden sein. Ob ein kleckernder Döner der ideale Stadion-Snack ist, wird sich zeigen. Die Döner-Idee ist übrigens nicht ganz neu: Im Dortmunder Signal-Iduna-Park gibt es mobile Döner-Stände.

Mit der handlichen Bratwurst hat der Döner auf jeden Fall ordentlich Konkurrenz. Wenn alles so kommt, dürfte der "Effzeh" den Preis für einen der originellsten Snack im Stadion für sich beanspruchen. Podolski-Kumpel und Döner-Gourmet Kevin Großkreutz dürfte das auch schmecken.

Offiziell: Podolski wechselt zu Antalyaspor

Lukas Podolski wechselt zum türkischen Erstligisten Antalyaspor. Am Donnerstag twitterte der Club einen kurzen Willkommensgruß mit den Worten "Willkommen Podolski". Nach Berichten der staatlichen türkischen Nachrichtenagentur Anadolu sollte Podolski einen Vertrag bis zum Ende der kommenden Saison unterschreiben.

dpa

(bn)

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Leistner zeigt Reue nach Stadion-Attacke – jetzt spricht seine Frau

Auf die Blamage folgte der Eklat. HSV-Profi Toni Leistner lieferte sich nach dem Pokal-K.o. in Dresden ein Handgemenge mit einem Zuschauer. Danach entschuldigte er sich öffentlich, nun meldete sich auch seine Frau Josefin mit einem emotionalen Instagram-Post.

Toni Leistner hatte genug gehört. Entschlossen sprang der Neuzugang des Hamburger SV über eine kleine Mauer, stapfte wutentbrannt einige Stufen der Tribüne hoch, packte sich den Pöbel-Fan von Dynamo Dresden und schubste ihn zu Boden.

Leistner redete noch sichtlich angefressen auf den Zuschauer ein, der ihn "massiv beleidigt" haben soll, ehe Ordner und weitere Fans eingriffen – und sich Leistner schließlich zurück in den Innenraum aufmachte, um bei Sky ein aufgewühltes Interview zu geben.

Der …

Artikel lesen
Link zum Artikel