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Fussball/ Vorschau Champions League Finale 2020 Paris St. Germain-FC Bayern Muenchen FOTOMONTAGE: Vorschau zum Champions League Finale Paris St.Germain-FC Bayern Muenchen am 23.08.2020 in Lissabon/ Portugal,Estadio da Luz. Showdown der beiden Trainer Thomas TUCHEL Trainer PSG und Hans Dieter Flick Hansi ,Trainer Bayern Muenchen um den Gewinn des Champions League Pokals. FOTO: Frank Hoermann/ SVEN SIMON/ Pool NO use of any use photographs as image sequences and/or quasi-video Editorial Use ONLY National and International News Agencies OUT Lissabon Estadio da Luz Portugal *** Soccer Preview Champions League Final 2020 Paris St Germain FC Bayern Muenchen PHOTOMONTAGE Preview of the Champions League Final Paris St Germain FC Bayern Muenchen on 23 08 2020 in Lisbon Portugal, Estadio da Luz Showdown of the two coaches Thomas TUCHEL Trainer PSG and Hans Dieter Flick Hansi ,Coach Bayern Muenchen to win the Champions League Cup PHOTO Frank Hoermann SVEN SIMON Pool NO use of any use photographs as image sequences and or quasi video Editorial Use ONLY National and International News Agencies OUT Lisbon Estadio da Luz Portugal Poolfoto SVEN SIMON/ Frank Hoermann/ Pool ,EDITORIAL USE ONLY

Thomas Tuchel kann mit PSG gegen Hansi Flicks FC Bayern den ersten Champions League-Titel der Vereinsgeschichte nach Paris holen. Bild: imago images / Poolfoto

Was die Erfolgstrainer Flick und Tuchel unterscheidet

Es liegen anstrengende Wochen hinter Spielern und Trainerteams von Paris Saint-Germain und dem FC Bayern, seit die Champions League am 7. August wieder angepfiffen wurde. Doch jetzt stehen Thomas Tuchel und Hansi Flick mit ihren Klubs im Finale der Königsklasse. Für beide ist es das erste Mal. Am Sonntagabend wird entschieden, wer den begehrten Henkelpott in die Luft recken darf.

Die Begegnung ist mit Star-Spielern gespickt. Auf der Pariser Seite Spieler wie Neymar Jr., Kylian Mbappé, Angel Di Maria und Marco Verratti. Gegenüber läuft der deutsche Rekordmeister mit Robert Lewandowski, Joshua Kimmich, Serge Gnabry und Leon Goretzka auf. Doch im Fokus stehen auch die beiden deutschen Trainer: Hansi Flick und Thomas Tuchel.

Aber wie haben die Trainer ihre Mannschaften so erfolgreich gemacht und wer hat in Lissabon die Nase vorn? Tuchel und Flick im Vergleich.

Hansi Flick: Der Weltmeister

Hansi Flick hat in dieser Saison mit dem FC Bayern schon unglaubliches erreicht. In weniger als einer Saison hat er den Rekordmeister zur Meisterschaft und zum DFB-Pokal geführt. Seine Mannschaft spielt auch in der Champions League hochklassige Gegner wie den FC Chelsea oder Barcelona mit einer Selbstverständlichkeit an die Wand, sodass man nicht das Gefühl hat, als könnte irgendwer sich den Münchenern in den Weg stellen.

Flick wäre nach Jupp Heynckes erst der zweite Trainer beim FC Bayern, der ein Triple gewinnt. Heynckes hat 2013 die angeschlagenen Bayern übernommen und ebenfalls in weniger als einer Saison zum besten Team der Welt geformt. Große Namen wie Carlo Ancelotti oder auch Pep Guardiola können das nicht von sich behaupten.

Auch Bundestrainer Jogi Löw kennt Bayerns Cheftrainer. Von 2006 bis 2014 beschritten die Beiden einen sehr erfolgreichen Weg mit der deutschen Nationalmannschaft. Die Krönung: die Weltmeisterschaft 2014. Löw sagt über seinen Freund: "Ob ich ihm zutraue diese auch gewinnen zu können? Natürlich traue ich ihm das zu. Schließlich ist er Weltmeister!"

Dienstag 15.07.2014, DFB, Deutschland, Nationalmannschaft, Empfang der Weltmeister 2014 in Berlin am Brandenburger Tor, Fan Meile Berlin, Joachim Löw, Trainer GER, links Hansi Flick, Co Trainer GER, rechts Oliver Bierhoff, DFB Manager DeFodi01045005509

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Zusammen ein gutes Team: Hansi Flick (l.) und Jogi Löw, hier mit Oliver Bierhoff (r.). Bild: imago images / DeFodi

Bayern und Flick – das passt! Doch was macht der 55-Jährige eigentlich so viel besser als die meisten Trainer? Für Löw ist es "diese Kombination aus hoher Fachkompetenz und großer Empathie für sensible Verbindungen in einer Mannschaft", die ihn zu einem guten Trainer machen.

Der Kader der Bayern ist hochklassig besetzt. Nicht selten saßen Spieler wie Kingsley Coman, Philippe Coutinho oder Ivan Perisic nur auf der Bank. Doch die Stimmung innerhalb der Mannschaft ist seit Wochen super. Es wird fokussiert gearbeitet.

Thomas Tuchel hat die Superstars im Griff

Thomas Tuchel hat seit seinem Debüt als Profitrainer beim FSV Mainz 05 nur noch zwei Stationen durchlaufen: Borussia Dortmund und PSG. Der Aufstieg war rasant. Doch bei PSG arbeitete Tuchel auf einmal mit Spielern, die alleine mehr als der komplette Kader des BVB gekostet haben. Der Druck, der auf dem perfektionistischen Coach lastet, ist ein ganz anderer, als noch zu Dortmunder Zeiten.

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Neymar will mit PSG unbedingt die Champions League gewinnen. Bild: imago images / PanoramiC

Die Geldgeber von PSG haben mehrfach betont, dass der Champions League-Titel höchste Priorität hat. Tuchel ist der erste Trainer, der den französischen Hauptstadtklub ins Finale der Königsklasse führen konnte. Jetzt will er natürlich auch gewinnen.

Im Gegensatz zum FC Bayern hatten Tuchel und Co. aber auch Probleme auf dem Weg ins Finale. Gegen Atalanta Bergamo sah es lange danach aus, als würde der Traum vom Titel platzen.

Dass man jetzt als einzige Mannschaft neben dem FCB noch im Turnier ist, liegt auch an Tuchels Umgang mit seiner Mannschaft. Der teuerste Transfer aller Zeiten, Neymar Jr., hatte immer mal wieder mit einer Rückkehr nach Barcelona geliebäugelt. Der extrovertierte Offensivspieler scheint sich von nicht vielen Menschen etwas sagen lassen, doch Tuchel hat es offenbar geschafft. Im Halbfinale gegen RB Leipzig arbeitete der Brasilianer so hart wie selten in der französischen Ligue 1. Das ist sicher auch das Werk des Trainers.

(vdv)

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