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soccer, Serie A TIM championship 2019-20 INTER vs UDINESE 1-0 in the photo: ROMELU LUKAKU PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright: xFototricaricox/xIPAx/xFototricaricox 0

Romelu Lukaku wechselte im Sommer für 65 Millionen Euro von Manchester United zu Internazionale. Bild: imago images / Independent Photo Agency

"Man kann ihn nur mit 10 Bananen stoppen" – nächster Rassismus-Skandal um Lukaku

Italiens Fußball hat seinen nächsten Rassismus-Skandal – und wieder trifft es den neuen Inter-Stürmer Romelu Lukaku. Dem Belgier versuchten vor zwei Wochen sogar die eigenen Fans klarzumachen, dass Affenlaute nicht rassistisch seien.

Diesmal waren es jedoch nicht die Fans, sondern ein TV-Experte, der für den Eklat sorgte. Luciano Passirani sagte in der Sendung "QSVS" (Qui Studio a Voi Stadio) auf dem Milan-nahen TV-Sender "Telelombardia" über Romelu Lukaku, dass dieser bloß gestoppt werden könnte, falls man ihm Bananen zum essen hinwerfe.

Dabei begann Passirani mit einem Loblied auf den belgischen Stürmer der Mailänder:

"Lukaku ist einer der besten Transfers, die Inter machen konnte. Ich habe in Italien keinen Spieler wie ihn gesehen. Er ist so stark, ich mag ihn wirklich wegen seiner Stärke. Er ist das Doppelte von Atalantas (Duvan) Zapata. Diese Spieler haben etwas mehr als die anderen, das sind die Jungs, die die Tore schießen und so das Team mitziehen."

Hätte es Passirani mal dabei belassen. Doch der Italiener ergänzte:

"Wenn du gegen ihn ins Eins-gegen-Eins musst, bist du tot – du fällst auf den Boden. Außer du hast zehn Bananen, die du ihm zum essen geben kannst."

Passirani wurde noch live in der Sendung für seine Aussage von einem weiteren TV-Experten, Alfio Musmarra, kritisiert. Daraufhin entschuldigte sich Passirani für seine Worte.

Moderator Fabio Ravezzani wandte sich später ebenfalls noch mit einer Entschuldigung an die Zuschauer:

Zudem erklärte Ravezzani, dass Luciano Passirani zukünftig nicht mehr in die Sendungen eingeladen werde.

"Ein unwürdiges Bild, das von einem älteren Meinungsbildner heute bei 'Qsvs' hervorgerufen wurde. Der Protagonist wusste nicht einmal, was er sagte und entschuldigte sich sofort. Trotzdem wird er nicht mehr zu unseren Sendungen eingeladen."

(zap/watson.ch)

10 Fast-Transfers, die nur knapp scheiterten

Natürlich sind die Aussagen von Clemens Tönnies rassistisch!

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