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March 22, 2015 - Barcelona, Spain - BARCELONA - jmarch 22- SPAIN: Leo Messi and Cristiano Ronaldo in the match between FC Barcelona Barca and Real Madrid, for the week 28 of the Liga BBVA, played at the Camp Nou, on march 22, 2015. Photo: Joan Valls/Urbanandsport/Cordon Press FC Barcelona Vs Real Madrid, for the week 28 of the Liga BBVA PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY - ZUMAn230

March 22 2015 Barcelona Spain Barcelona  22 Spain Leo Messi and Cristiano Ronaldo in The Match between FC Barcelona Barca and Real Madrid for The Week 28 of The League BBVA played AT The Camp Nou ON March 22 2015 Photo Joan Valls  Cordon Press FC Barcelona vs Real Madrid for The Week 28 of The League BBVA PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY

Rückblick: 2015 standen sich Messi und Ronaldo noch regelmäßig in den "Clasicos" zwischen Barca und Real gegenüber. Bild: imago images / ZUMA Press

Messi oder Ronaldo? Wissenschaftler finden mit neuer Formel heraus, wer besser ist

Fußballfans auf der ganzen Welt verzweifeln seit über zehn Jahren an dieser einen Frage: Wer ist besser, Lionel Messi oder Cristiano Ronaldo? Diskussionen spalten ganze Freundeskreise, Familien und Amateurmannschaften. Es ist die Glaubensfrage, wer denn nun der beste Spieler auf diesem Planeten ist.

Beide Spieler gewannen jeweils fünfmal den Titel des Weltfußballers, schießen Tore am Fließband und stemmten schon mehr Pokale in die Höhe, als die meisten Vereine in ihrer Vitrine stehen haben. Aber wer ist wirklich besser? Kann man sich überhaupt auf einen festlegen?

Man kann, sagen Wissenschaftler der renommierten Universität im belgischen Leuven. Sie haben eine Formel kreiert, um den GOAT zu finden, den "Greatest Of All Time". Die Krux: Die Formel betrachtet das gesamte Spiel und nicht nur Tore und Assists. In die Wertung fließen also sämtliche Aktionen eines Spielers. "Das gibt dir ein vollständigeres Bild von einem Spieler und seinem Wert für die Mannschaft", begründete Professor Jesse Davis gegenüber dem Portal "Sporza".

"Messi ist außergewöhnlich"

Analysiert wurden die Saisons von 2013 bis 2018 in der Primera Division und im spanischen Pokal. In dieser Zeit spielten beide im gleichen Land: Lionel Messi schnürte wie heute noch die Schuhe für den FC Barcelona, Dauerrivale Cristiano Ronaldo glänzte vor seinem Wechsel zu Juventus Turin bei Real Madrid.

Und ja, wir wollen euch nicht länger auf die Folter spannen – nur noch einer vorweg: Das Ergebnis der Wissenschaftler ist erstaunlich klar. Messi kommt auf einen Wert von 1,21 – Ronaldo bringt es bloß auf 0,61. Der Unterschied ist, dass sich der Portugiese mit fortschreitender Dauer seiner Karriere vom Regisseur zur Tormaschine entwickelt hat. Er hat weniger Aktionen mit hohem Wert. Anders der Argentinier: "Messi ist in dieser Hinsicht außergewöhnlich: Er führt eine sehr große Anzahl von Aktionen durch und diese haben auch einen hohen Wert", so Studien-Mitverfasser Tom Decroos.

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Die Formel erklärt: So kommen die Forscher auf ihr Resultat. Video: YouTube/KDD2019

Hazard in Ronaldos Fußstapfen

Seit diesem Sommer wird Cristiano Ronaldo bei Real Madrid von Eden Hazard ersetzt. Klar, dass es die belgischen Forscher interessiert hat, ob ihr Landsmann ein würdiger Nachfolger sein kann. Das Resultat: Er kann. Hazards Wert ist mit 0,64 sogar noch ein Quäntchen besser als der des berühmten Vorgängers.

Die Wissenschaftler kommen zu einem Schluss, auf den man auch ohne komplizierte Berechnungen kommen kann: Hazard sei eine gute Verstärkung für Real, aber kein direkter Ersatz. Die Königlichen würden ihren Spielstil ändern müssen, da Hazard stärker ins Spiel involviert und kein klassischer Goalgetter wie Ronaldo sei.

Cristiano Ronaldo hatte zuletzt in einem Interview darauf einen Hinweis gegeben, dass er sich in der GOAT-Debatte vorne sieht. Schließlich habe er die Champions League mit mehreren Klubs (Manchester United, Real Madrid) gewonnen und nicht wie Messi nur mit einem Verein.

Gehen beide Rivalen bald zusammen essen?

In einem aktuellen Interview betonte CR7 jedoch, er habe "ein exzellentes Verhältnis auf professioneller Ebene" zu Messi. Der Argentinier habe ihn ohne Zweifel zu einem besseren Spieler gemacht und er "bewundere seine Karriere".

Abseits des Rasens hatten die beiden Überfußballer der Gegenwart bislang nicht viel miteinander zu tun. "Wir waren nie zusammen essen", verriet Ronaldo. "Aber ich wüsste nicht, was uns künftig daran hindern sollte. Ich hätte kein Problem damit."

Vielleicht können sie bei einem guten Stück argentinischem Rindfleisch oder einer Portion Bacalhau dann auch über all die Forscher und Fans lachen, die sich seit einem Jahrzehnt den Kopf zermartern bei der Frage, wer besser ist. Und sie können mit einem Schluck Rotwein Leitungswasser darauf anstoßen, dass es ja auch möglich ist, dass sie beide GOATs sind.

(ram/bn)

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