Sport
Abstract, Polygonal structure, Circle, dot, Geometric Shape, Network

Kloppo is not amused. Bild: Getty Images/iStockphoto

Verärgerter Jürgen Klopp droht nach Spektakel-Sieg nun mit Boykott

5:5 nach Verlängerung, 5:4 im Elfmeterschießen für den FC Liverpool – es war ein Spektakel für die Zuschauer am Mittwochabend. Liverpool setzte sich knapp gegen Arsenal im Achtelfinale des League Cups durch.

Da müsste Trainer Jürgen Klopp eigentlich rundum zufrieden sein – oder etwa nicht?

Nein, denn der ehemalige BVB-Coach schaut schon weiter und moniert, dass seine Mannschaft zum Viertelfinale vielleicht gar nicht antreten kann. Denn die nächste Runde im League Cup ist für die Woche ab dem 16. Dezember angesetzt. Zu diesem Zeitpunkt wäre Liverpool aber bei der FIFA-Klub-Weltmeisterschaft in Katar im Einsatz. Für das Turnier sind die "Reds" als Champions-League-Sieger automatisch qualifiziert.

"Wenn sie für uns kein passendes Datum finden – und ich meine nicht um drei Uhr in der Früh am Weihnachtsmorgen – dann spielen wir einfach nicht", sagte Klopp direkt nach dem Sieg über Arsenal.

"Sonst spielt dann halt Arsenal für uns."

Jürgen Klopp

Die Liga müsse einfach an solche Dinge denken, fuhr der 52-Jährige fort. "Wenn du einen Spielplan hast mit Daten, an denen ein Team nicht antreten kann, dann ist es kein guter Spielplan."

Wenn die Liga kein Datum finde, an dem Liverpool auch spielen könne, dann würde der Gegner halt ohne Spiel gewinnen. Der Trainer hatte aber auch noch eine andere Idee: "Sonst spielt dann halt Arsenal für uns."

Die Highlights der Partie:

abspielen

Video: YouTube/DAZN FA Cup & Carabao Cup

Klopp ist kein Fan des League-Cups

Vermutlich wäre das dem Liverpool-Trainer gerade recht. Klopp gilt nicht als großer Fan des League-Cups. So stellte er im Spiel gegen Arsenal eine junge Mannschaft auf, die eher die dritte als die zweite Garde war.

"Klopp hat ein Team aufgestellt, das verlieren soll und Arsenal hat trotzdem nicht gewonnen."

Als sein Team in Rückstand geriet, war Klopp nicht etwa feurig oder wütend, wie man das von ihm gewohnt ist, er nahm es mit einem sanften Lächeln zur Kenntnis.

Zwar ging der "Plan", den wir ihm hier unterstellen, nicht auf und der FC Liverpool gewann doch noch. Dennoch konnte er dem Spiel am Ende Positives abgewinnen. Er sagte: "Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal so viel Spaß hatte an einem Spiel. Klar könnten wir jetzt über Taktik sprechen, aber wen interessiert das nach so einem Match. Ich freue mich für meine jungen Spieler, sie werden sich ewig an diesen Abend erinnern."

(abu/watson.ch)

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Max Kruse tritt bei "The Voice" in der Türkei auf

Bei seinem Klub Fenerbahce Istanbul glänzt er auf dem Feld, im türkischen Fernsehen jetzt auch auf der Bühne. Fußballprofi Max Kruse ist bei "O Ses Türkiye", der türkischen Ausgabe von "The Voice", in einer Silvester-Ausgabe aufgetreten.

Der Offensivspieler, der in Deutschland zuletzt bei Werder Bremen unter Vertrag stand und im Sommer in die Türkei wechselte, glänzte in der Show mit seiner Darbietung des Songs "Sway" von Dean Martin.

Kruse gab im Interview vor dem Auftritt bei den sogenannten …

Artikel lesen
Link zum Artikel