Sport

Hat Deutschland noch eine Chance? 5 Fragen, die sich Leute wirklich zu #germex stellen

Wir beantworten gutefrage.net-Fragen

Das Ergebnis steht fest, die Spielernoten sind verteilt und ob es gegen Schweden wieder mit einem 4-2-3-1-System losgeht, werden wir erst am Spieltag (Samstag, 23.6., 20 Uhr) wissen.

🤷

Zeit also, sich mal anderen Fragen anzunehmen, die die WM aufgeworfen hat. Bei gutefrage.net trenden seit der Auftakt-Blamage des deutschen Teams ein paar besonders kuriose Fragestellungen, die den Nutzern wohl dringender auf den Nägeln brennen als die Frage nach dem richtigen Sechser.

Hier kommt also unser Kuriositäten-Ballett, natürlich mit Antworten:

Was schreien die mexikanischen Fans, wenn der Gegner einen Abstoß hat?

Wer das Spiel am Sonntagabend verfolgt hat, wird es gehört haben. Die mexikanischen Fans riefen bei jedem gegnerischen Abstoß ein Wort laut im Chor, das sich anhörte wie "Hugo", "Stupor", oder "Puta". So verstand es zumindest die deutsche Twitter-Gemeinde.

Was die Fans allerdings wirklich riefen, war "Puto".

Und nun zu konstruktiveren Dingen:

Hat Deutschland noch eine Chance, in der WM weiter zu kommen?

Eine historische Schlappe zu Beginn der WM war nicht vorgesehen. Und Dinge, die nicht eingeplant sind, verwirren erstmal. Auch einige Fans, die sich nun fragen, ob sie die Schland-Fahne wieder vom Balkon holen müssen, oder ob doch noch Hoffnung auf das Finale in Moskau besteht.

Wir können beruhigen: Ja, Deutschland kann noch Weltmeister werden.

Deutschland könnte sogar noch ein weiteres Mal verlieren. Wichtig ist nur, dass die Mannschaft Gruppenerster oder Gruppenzweiter wird. Solange zwei weitere Mannschaften auch verlieren und ein besseres Torverhältnis besteht, kann es damit ins Achtelfinale gehen. Ab dem Zeitpunkt sollte es mit den Niederlagen allerdings vorbei sind. Denn dann würde Deutschland definitiv nicht Weltmeister.

Falls ihr euch die Blamage noch einmal geben wollt, hier entlang:

Was kostet eine Banner-Werbung beim Fußball?

Wenn das Spiel nicht ganz so spannend ist, schweift der Blick schon mal ab, und zwar zum Spielfeldrand. Dort läuft Werbung auf den Banden – blinkend, bunt und für Milliarden Menschen zur gleichen Zeit sichtbar.

Wieviel Geld pro Sekunde die Unternehmen bei dieser WM dafür an die Fifa überweisen müssen, wird nicht bekannt gegeben. Aber vielleicht geben die Summen, die bei der ARD für 30-Sekunden-Spots in der Halbzeit fällig werden, eine Ahnung: Bei Vorrundenspielen kosten die zwischen 75.900 und 124.200 Euro.

Wieso haben Brasilianer immer nur Spitznamen?

Pelé, Rafinha, Ronaldinho – brasilianische Fußballer sind nicht mit ihren im Pass eingetragenen Namen, sondern in der Regel mit ihren Spitznamen bekannt.

In Brasilien werden Namen gerne so abgekürzt, mit einer Verkleinerungsform wie bei Marcelinho ("Marcelchen") oder auch der Vergrößerungsform wie Luisão ("der große Luís"). Aber auch andere Spitznamen oder schlicht der Vorname sind üblich.

"Spitznamen gelten als charmant und die Brasilianer sind sehr stolz darauf. Das sieht man besonders gut an der Nationalmannschaft."

Alex Bellos, "Futebol, the Brazilian way of life"

Ist Cristiano Ronaldo ein Christ?

Warum auch immer Menschen diese Frage interessiert, wir können sie beantworten.

Ronaldo kommt aus Madeira, dort gehören circa 95 Prozent der Bevölkerung der römisch-katholischen Kirche an. So auch Ronaldo. Und er ist nicht nur Christ auf dem Papier, sondern soll auch sehr gläubig sein. So sammelt er Kruzifix-Halsketten, die ihn während Spielen näher zu Gott bringen sollen.

Gratis-Antwort: Wie haben sich eigentlich die Maskottchen verändert?

Habt ihr auch eine kuriose Frage zur WM? Schreibt sie uns in die Kommentare! Wir antworten 💯

Nichts mehr verpassen: Folge uns auf Facebook!

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Bayerns Reserve rauscht durch die 3. Liga – Vorwurf der Wettbewerbsverzerrung

Wer schon mal eine Fußballmanager-Simulation auf dem Computer gespielt hat, weiß, wie nützlich und effektiv eine zweite Mannschaft sein kann. Vor allem, wenn man mit einem finanzstarken Klub wie Bayern München spielt.

Im Reserveteam kann man wunderbar eigene Jugendspieler hochzüchten und dazugekaufte Talente parken, um sie dann irgendwann in die erste Mannschaft zu befördern oder gewinnbringend zu verkaufen.

Wenn man dann noch ein, zwei erfahrene Führungsspieler dazuholt ("Du wirst für die …

Artikel lesen
Link zum Artikel