Sport
Bild

Bild: imago sportfotodienst

Kommentar

Der FC Bayern hat noch viel mehr als das Finale verloren

Die Bayern verlieren überraschend das Endspiel gegen Frankfurt. Nach dem Spiel verschwinden viele Spieler in der Kabine. Ohne dem Sieger zu gratulieren. Das ist respektlos und schadet dem Verein mehr als die Niederlage.

florian wichert

Die Niederlage im Pokalfinale gegen Frankfurt ist bitter für den FC Bayern, aber sie ist hochverdient. Die Eintracht wollte diesen Sieg unbedingt, das spürte man von der ersten Minute bis zur letzten – die Bayern wollten ihn nicht in diesem Maße.

Viel schlimmer als die Niederlage war aber anschließend das Verhalten diverser Bayern-Spieler. Statt dem Gegner zu gratulieren, ihrem künftigen Trainer Niko Kovac Respekt zu erweisen und sich wie Sportsmänner zu verhalten, verschwanden sie während der Siegerehrung in der Kabine.

Die Spieler, die sich aufgrund der besonderen Stellung des Vereins in der Bundesliga ohnehin oft genug Arroganz-Vorwürfen ausgesetzt sehen, verhielten sich also: arrogant. Die Spieler beteuern, sie hätten nicht dran gedacht, dazubleiben. Das macht es aber nicht besser.

Endlich dahoam! So lief die Bayern-Feier ab

Sie hätten lieber Jupp Heynckes zum Abschied den Pokal schenken sollen – wie er es verdient gehabt hätte, nachdem er ihnen die Saison gerettet und sie zur Meisterschaft geführt hat. Das Mindeste aber wäre ein respektvolles Verhalten nach dem Spiel gewesen.

Explizit ausgenommen davon sind Neuer, Starke und wenige weitere, die auf dem Platz blieben.

Die anderen sollten sich ein Beispiel nehmen:

Dieser Artikel ist zuerst auf t-online.de erschienen.

Wenn Fußballer weinen – die traurigsten Abstiegsbilder

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

"Bauern" – Esther Sedlaczeks Versprecher amüsiert die Zuschauer

Ein Freudscher Versprecher ist wahrscheinlich jedem schon einmal passiert: Man redet und redet und, ehe man sich versieht, kommt unwillkürlich das zum Vorschein, was man EIGENTLICH meint. 

Am Mittwochabend passierte Sky-Moderatorin Esther Sedlaczek ein solcher Lapsus Linguae. Jedenfalls ist das unsere Ferndiagnose.

Warum? Sedlaczek moderierte das DFB-Pokal-Spiel des FC Bayern gegen Hertha BSC an – und dann trat bei Hertha-Fan (!) Sedlaczek das Unterbewusste zutage:

Am Ende war auf Berliner …

Artikel lesen
Link zum Artikel