"Wandavision" erstaunt mit seiner ungewöhnlichen Schwarz-Weiß-Ästhetik. Die nächsten Folgen werden aber bunter. Bild: Disney+

Große Änderung: Warum "Wandavision" nicht schwarz-weiß bleiben wird

Mit "Wandavision" haben zwei große Fan-Lieblinge aus dem MCU ihre eigene Serie bei Disney+ erhalten. Wanda Maximoff und Vision, der eigentlich in "Avengers: Infinity War" starb, finden sich plötzlich in einer spießigen amerikanischen Vorstadt wieder, wobei die Idylle aber trügt. Darauf gibt es bereits so einige Hinweise.

Hervorstechend ist insbesondere die Ästhetik, denn die ersten zwei Episoden von "Wandavision" sind weitgehend in Schwarz-Weiß gehalten. Den Grund dafür erklärte der Schöpfer Jac Schaeffer bereits bei "Entertainment Weekly". Bei diesem Stil wird es allerdings nicht bleiben.

"Wandavision": Die Schwarz-Weiß-Ästhetik hat einen guten Grund

"Wandavision" erinnert stark an die Sitcoms aus den 50er Jahren. Kennzeichnend dafür sind beispielsweise Lacher aus dem Off. Die Macher beschäftigten sich vorab tatsächlich intensiv mit diesem Genre und Schaeffer bekennt:

"Die Serie ist ein Liebesbrief an das Goldene Serienzeitalter. Wir zollen Tribut und ehren all diese unglaublichen Shows und Menschen, die vor uns kamen, aber wir versuchen auch, Neuland zu betreten."

Während sich Sitcoms auch heute noch großer Beliebtheit erfreuen, sind Superhelden darin bislang eher selten anzutreffen. Insoweit verfolgt "Wandavision" tatsächlich einen erfrischenden Ansatz. Hinzu kommen natürlich die ästhetischen Spielereien.

Star verrät: Bei "Wandavision" wird alles anders

Schon in die ersten Episoden wurden vereinzelte "Farbsprenkel" in Rot und Gelb eingebaut. Dies deutet darauf hin, dass die Serie künftig noch mehr Farbe annimmt. Darstellerin Elizabeth Olsen beschrieb das Konzept der Serie bei "Entertainment Weekly" neulich wie folgt: "Es ist eine Mischung aus amerikanischen Sitcoms im Laufe der Jahrzehnte und Marvel-Filmen mit diesen Charakteren". Vision-Darsteller Paul Bettany schätzt die Superhelden-Serie vor allem für ihre etwas andere Art, wie er im Interview mit watson sagt: "Das ist solch eine tolle Idee und eine kreative Art, die verschiedenen US-amerikanischen Jahrzehnte durch eine Sitcom-Linse zu betrachten."

Besonders interessant ist allerdings die Entwicklung von "Wandavision", die Bettany bei "Entertainment Weekly" beschreibt:

"So fängt es an. Dann bläst es sich aber zu einem dieser epischen Marvel-Filme auf, die ihr kennen oder sogar lieben gelernt habt."

Demnach wird die Serie keineswegs schwarz-weiß bleiben. Wie "Epicstream" weitergehend analysiert, stehen die farblosen Bilder für eine idealisierte Welt, die in den kommenden Episoden aber nach und nach auseinanderbricht. Damit muss eigentlich zwangsläufig auch ein Stilwechsel erfolgen.

Die perfekte Realität der bisherigen Folgen ist lediglich eine (schwarz-weiße) Illusion, die nun zerstört wird. Vor genau dieser Zerstörung flüchtete Wanda bereits, als sie in der zweiten Episode die Zeit manipulierte. Mutmaßlich erleben wir die Geschichte aus ihrer Perspektive und wann immer die Serie Farbe annimmt, bricht eine andere Dimension durch.

Eine noch darüber hinausgehende Theorie besagt übrigens, dass die schwarz-weiße Realität in "Wandavision" die Schöpfung Wandas ist und sie um sich herum Mutanten kreiert hat. Die Serie hat auf jeden Fall noch einiges zu erklären.

(ju)

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