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Schauspielerin Michelle Pfeiffer ist in diesem Jahr wieder auf der Leinwand zu sehen. Bild: www.imago-images.de / Marco Provvisionato

Michelle Pfeiffer gesteht Selbstzweifel: "Mein Glas ist immer halb leer"

In den 80er- und 90er-Jahren startete Michelle Pfeiffer in Hollywood durch. Als Catwoman in "Batmans Rückkehr" oder als Callgirl in "Die fabelhaften Bakerboys" machte sich die US-Schauspielerin mit deutschen Vorfahren einen Namen. In ihrer Karriere wurde sie insgesamt dreimal für einen Oscar und fünfmal für den Golden Globe nominiert.

Nun ist die mittlerweile 62-Jährige zurück auf der Leinwand. In "French Exit" konnte sie erneut die Hauptrolle ergattern. Darin spielt sie die in New York sehr angesehene und wohlhabende Frances Price. Nach dem Tod ihres Mannes und der Insolvenz beschließt die Witwe, mit ihrem Sohn Malcolm nach Paris zu ziehen.

Die Rolle bescherte Pfeiffer in diesem Jahr eine weitere Golden-Globe-Nominierung als beste Hauptdarstellerin. Wegen der Corona-Pandemie wurde die ursprünglich für den Februar geplante Erscheinung des Films verschoben. Nun soll er im Sommer in die Kinos kommen.

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Michelle Pfeiffer als Frances Price in "French Exit". Bild: ap

Pfeiffer sieht ihre Rolle als Mutter kritisch

Dabei verlief Pfeiffers Karriere nicht immer so steil, wie zu Beginn. Nach ihren Erfolgen in den 90ern folgte eine ruhigere Phase für die in Kalifornien geborene Schauspielerin. Einige Filme floppten, fortan war Pfeiffer vorwiegend in Nebenrollen zu sehen. Vor allem nahm sie sich aber Zeit, um sich auf ihre Familie zu konzentrieren. Mit ihrem Mann David ist sie seit 1993 verheiratet und hat zwei Kinder – Claudia (28) und John (26).

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Schauspielerin Michelle Pfeiffer mit Ehemann David Kelley (Filmproduzent) und ihren Kindern Jack Henry und Claudia Rose (alle USA) anlässlich ihrer Ehrung mit einem Stern auf dem Walk of Fame in Hollywood PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxHUNxONLY , Personen; 2007, LA, L.A., Los Angeles, Hollywood, Ehrung, Auszeichnung, Hollywoodstern, Pressetermin, Mann, Frau, Ehefrau, Paar, Ehepaar, Familie, Sohn, Tochter, Produzent, Fernsehproduzent, TV; , quer, Kbdig, Gruppenbild, close, Film, Kunst, Vereinigte Staaten von Amerika, Randbild, People

Michelle Pfeiffer 2007 mit Ehemann David Kelley (Filmproduzent) und ihren Kindern Jack Henry und Claudia Rose. bild: IMAGO / UPI Photo

Ihre Rolle als Mutter beurteilt sie rückblickend sogar leicht skeptisch. "Vielleicht war ich sogar ein bisschen zu involviert, ein bisschen das Helikopter-Elternteil", erzählt sie gegenüber der "Bild am Sonntag". "Jede Mutter will doch nur das Beste für ihre Kinder."

Selbstzweifel prägten ihre Karriere

Geht es um sich selbst, ist Pfeifer weniger optimistisch. Wie sie erzählt, zweifelte sie des Öfteren an sich. "Ich bin ein sehr analytischer Mensch, und wenn ich ehrlich bin, dann bin ich mein größter Kritiker. Mein Naturell ist eher, dass mein Glas immer halb leer ist."

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Michelle Pfeiffer 1992 als Catwoman in "Batmans Rückkehr". Bild: imago stock&people / Cinema Publishers Collection

Auch mit ihrem Körper zweifelte sie immer wieder. "Ich habe es nie gemocht, meinen Körper zu präsentieren. Früher wurde ich wegen meiner Jungs-Figur verspottet. Ich hatte sehr dünne Beine, eine kleine Oberweite. So wie viele Mädchen heute, strebte auch ich damals einem unrealistischen Schönheitsideal nach."

Nun, mit 62, sei sie jedoch wesentlich entspannter. "Du hast dieses Gefühl der Erleichterung, wenn du 60 wirst. Der Druck ist auf einmal nicht mehr da. Ich muss nicht mehr so tun, als wäre ich 30. Heute geht es mir nicht mehr um Schönheit, sondern um Gesundheit."

(lau)

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