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Die "GNTM"-Kandidatinnen Romy, Dascha, Alysha und Larissa. Bild: ProSieben / Richard Hübner

"Nur wegen meiner Brüste erfolgreich?": "GNTM"-Model wehrt sich und rechnet mit Heidi Klums Show ab

Alysha Hübner hat in der aktuell laufenden Staffel von "Germany's next Topmodel" schlichtweg Pech gehabt: In der beliebten Umstyling-Folge von Heidi Klums Castingshow wurde ihr ein gewöhnungsbedürftiger Haarschnitt verpasst. Eine harte Kante trennte kinnlange Haare vorne von schulterlangen Haaren am Hinterkopf – der Kandidatin gefiel dieser Schnitt überhaupt nicht.

Pech war das vor allem deshalb, weil in diesem Jahr nur etwa die Hälfte von Heidis "Mädchen" überhaupt ein Umstyling in Folge fünf bekommen hat. Bei den anderen habe es nichts an der bisherigen Haarfarbe und Frisur auszusetzen gegeben.

In der Folge der vergangenen Woche hieß es schließlich für Alysha auch schon Abschied nehmen von ihren Konkurrentinnen. Die Tiktokerin, die fast 325.000 Follower auf der Lipsync-Plattform hat, belegte bei "GNTM" einen recht undankbaren Platz 15, vor allem angesichts des ungeliebten Umstylings.

Frisur hinderte "GNTM"-Kandidatin am Weiterkommen

Und dass ihre Leistung sie nicht in Folge neun gebracht hat, macht Ally auch ein Stück weit an ihrer Frisur fest. Verantwortlich für die Umstylings sollen in jedem Jahr Heidi und ihre Stylisten sein, die in enger Abstimmung die Frisuren der Kandidatinnen planen und umsetzen. In der achten Folge ging es schließlich ums verführerische Tanzen und Sex-Appeal – und dazu hätten Alysha schlichtweg ihre Haare gefehlt, wie sie jetzt auf Youtube preisgab:

"Ich würde schon sagen, dass es ein bisschen was an meiner Leistung verändert hat. Vor allem ging es in der Woche um das Sexy-Sein, da sind lange Haare schon relativ wichtig, weil man die beim Tanzen bewegen kann und dann haben sie mir halt die Haare genommen. Es war schon schwierig für mich, dass ich mich hübsch fühlen sollte, obwohl ich mich nicht hübsch gefühlt habe."

Alysha nach dem Unstyling

Alysha nach dem "GNTM"-Umstyling. Bild: Screenshot / ProSieben

Die 19-Jährige habe sich zu diesem Zeitpunkt einfach nicht wohlgefühlt – Wochen habe es gebraucht, bis sie sich daran gewöhnen konnte. Während der "GNTM"-Dreharbeiten seien ihr die Haare immer gestylt worden: "Zu Hause war es für mich dann einfacher, weil ich es selber stylen und für mich herausfinden konnte, wie es am besten aussieht. Aber im Model-Loft war es schwierig."

Alysha war von ihrer neuen Frisur geschockt

Auch über den Moment, als die Tiktokerin nach dem "GNTM"-Pflicht-Friseurbesuch das erste Mal in den Spiegel schauen durfte, sprach sie in dem Video. Sich über den neuen Schnitt zu freuen fiel vor laufenden Kameras dabei äußerst schwer: "Kurz nach dem Umstyling fand ich, das ging gar nicht." Und weiter:

"Für mich war es echt ein Schock, weil ich mich auch nicht wiedererkannt habe, auch wenn es die gleiche Haarfarbe geblieben ist. Es war einfach diese Kante, die so schlimm für mich war."

Sie vermutete zudem, dass ihr eigentlich ein kompletter kinnlanger Bob geschnitten werden sollte und sich die Produktion kurzfristig umentschieden haben könnte: "Deswegen war ich auch ganz glücklich, dass es nur die Kante war und der Rest lang geblieben ist. Aber ich fand's wirklich schrecklich."

"Nur wegen meiner Brüste erfolgreich": Kandidatin wehrt sich gegen Anfeindungen

Mittlerweile – die "GNTM"-Dreharbeiten fanden zum Großteil bereits Ende 2020 statt – sind Alyshas Haare nachgewachsen und der Schock überwunden. Und auch der Ärger über ihren Show-Rauswurf ist größtenteils verschwunden. Immerhin hat die Berlinerin mit ihrem stetig wachsenden Tiktok-Kanal noch ein potenzielles weiteres Karrierestandbein.

Doch dort ist sie, wie viele weitere junge Frauen, mit Hate konfrontiert. Der Fokus der kritischen Kommentare: "Die meisten auf Tiktok sagen, dass ich keine Talente habe und ich nur wegen meiner Brüste oder wegen meines Körpers erfolgreich bin. Das, finde ich, stimmt so aber nicht."

Genau dieser Punkt wurde auch im "GNTM"-Interviewtraining mit dem Moderator Christian Düren angesprochen. Alysha brach daraufhin in Tränen aus: "Das, was mich fertiggemacht hat, war, dass er meinen Körper gezielt angesprochen hat, weil ich das im Hinterkopf hatte und mich das belastet hat", erklärte sie dazu nochmal ausführlicher.

Hass-Kommentare belasten die Ex-"GNTM"-Kandidatin nun aber nicht mehr so sehr, denn: "Ich habe gelernt, damit umzugehen. Anfangs war es schon schwer, aber das sind halt einfach Leute, die nichts zu tun haben, mich fertigmachen wollen und mir den Erfolg nicht gönnen." Neben ihrer Social-Media-Laufbahn strebe die Abiturientin weiterhin an, zu modeln – auch ohne Heidis Sprungbrett.

(cfl)

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