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Queen Elizabeth muss mal wieder eine königliche Krise klären. Bild: Getty

Royal-Krise: Queen stellt laut Insidern 72-Stunden-Ultimatum

Queen Elizabeth hat offenbar genug. Laut eines Berichts der britischen Zeitung "Telegraph" hat das britische Oberhaupt gefordert, die aktuelle Krise im Königshaus müsse innerhalb von 72 Stunden geklärt werden.

Prinz Harry und Herzogin Meghan hatten am Mittwoch völlig überraschend angekündigt, sich aus der ersten Reihe des britischen Königshauses zurückzuziehen. Der Aufruhr ist groß, britische Medien sprechen vom "Megxit". Selbst US-Präsident Donald Trump ließ sich aus über den royalen Trubel und sagte: "Ich denke, dass das wirklich traurig ist."

Wieder einmal also sorgt das britische Königshaus für schlechte Schlagzeilen. Queen Elizabeth jedenfalls, so berichten es Insider aus dem Buckingham Palast dem "Telegraph", ist um eine schnelle Lösung bemüht.

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Royals: Es gibt viel zu bereden

Klar ist: Harry und Meghan wollen unabhängiger leben. Sie wollen ihre Zeit künftig zwischen dem Vereinigten Königreich und Nordamerika aufteilen.

Nicht geklärt aber ist, wie die Beziehung zwischen den beiden und dem britischen Königshaus aussehen wird. Welche Rolle werden Harry und Meghan noch spielen? Werden sie weiter Geld aus dem sogenannten Sovereign Grant beziehen, der Aufwandsentschädigung, die der britische Staat den Royals für ihre öffentlichen Aufgaben zahlt?

Angeblich plant Prinz Charles gar, Harry und Meghan den Geldhahn zuzudrehen, wie die "Times" aus engsten Palast-Kreisen erfahren haben will.

Es gibt also einiges zu besprechen in der Königsfamilie. Die Queen wolle die Krise lösen, bevor Harry in wenigen Tagen zu Meghan nach Kanada reise, berichtet der "Telegraph".

Royal-Krise: Die Queen hat das Sagen

Eine anonyme Quelle sagte der Zeitung: "Niemand soll sich Illusionen machen, die Königin hat hier das Sagen."

Als Beispiel für das Krisen-Management der Queen nannte die Quelle den Skandal um Prinz Andrew. Der Royal war befreundet mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. Ein Interview im britischen Fernsehen ließ die Aufregung um Andrew nicht abklingen, im Gegenteil. Sechs Tage später trat er von allen royalen Pflichten zurück.

Die Königin habe eine Arbeitsgruppe einberufen und wünsche sich eine Lösung der derzeitigen Krise in einem ähnlichen Zeitrahmen wie bei Prinz Andrew. Bis Dienstagabend wolle die Regentin das Problem demnach aus der Welt haben, berichtet der "Telegraph".

"Die Gespräche kommen gut voran", zitiert die Zeitung die Quelle, "aber es gibt noch viel zu verarbeiten. Je größer das Thema wird, desto ruhiger wird es. Es gibt ein gutes Maß an Pragmatismus."

Der US-Sender CNN berichtete am Samstagabend: Am Montag soll es einen Krisen-Gipfel im Königshaus geben. An dem Treffen sollen neben Harry und seinem Vater auch die Queen Elizabeth II. und Prinz William teilnehmen. Herzogin Meghan, die derzeit in Kanada weilt, soll angeblich per Telefonschalte an dem Treffen teilnehmen.

(ll)

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