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Bei so einem Verhalten kann sich Rapper Finch Asozial nur an den Kopf langen. Bild: imago images/martin müller

Wegen Hitlergruß: Finch Asozial zerlegt Neonazi-Fan bei Konzert

In einer großen Menge nicht auffallen und einfach untergehen? Darauf hatte wohl ein Fan von Rapper Finch Asozial gehofft. Bei einem Konzert in Erfurt hatte ein Mann den Hitler-Gruß gezeigt. Dem Rapper gefiel das gar nicht und ließ seinen Fan aus dem Saal schmeißen – aber nicht still und heimlich.

Finch Asozial unterbrach sein Konzert und sagte:

"Hitler ist tot, Digga. Und das ist auch gut so."

Unter Applaus des Publikums ging es weiter:

"Mein Manager ist Kurde. Der kriegt 20 Prozent. Du bezahlst einen Kurden. Was sagt Hitler dazu?"

Finch weiter:

"Mein bester Freund ist Libanese. Mit ihm teile ich alles. Du hast also einen Libanesen finanziert. Was sagt dein verschissener Hitler dazu?!"

Hier kannst du das ganze Video anschauen:

Nun verriet der Rapper, warum er den Besucher so zerlegte:

"Weil es allgemein wichtig ist, gegen solche Menschen etwas zu sagen. Gerade jetzt in der heutigen Zeit, wo die Spaltung gefühlt so groß ist wie nie zuvor. Solche Personen gehören direkt zurechtgewiesen und ich möchte allen Menschen zeigen, dass so etwas auf Konzerten nicht geht. Asozialität hin oder her – es gibt Grenzen. Und hier wurde die Grenze klar überschritten."

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Und weiter:

"Solche Leute brauchen nicht denken, dass sie im Schutz der Menge sicher sind. Solche Menschen muss man direkt an den Pranger stellen. Mir war wichtig, ihn nicht heimlich aus der Halle rausführen zu lassen. Sondern, dass er bloßgestellt wird, damit auch andere sehen, dass man sich nicht benehmen kann wie Sau."

(hd)

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