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Netflix veröffentlicht alle Staffeln von "Glee" – das machen die Darsteller heute

Über zehn Jahre ist es her, dass Will Schuester an der fikitiven William McKinley High School in Lima, Ohio den Glee-Club "New Directions" gegründet hat. Die Serie "Glee" über den Schulchor, die sich mit Teenager-Schwangerschaften, Coming-Outs, Bullying und was sonst so das Leben des Chormitglieder beschäftigt hat, war besonders in Amerika ein riesengroßer Erfolg.

Doch während "Glee" in den vereinigten Staaten zeitweise als eine der kommerziell erfolgreichsten Shows (hinter "Two and a Half Men", "The X Factor" und "American Idol") galt, ging die hochgepriesene Comedy-Serie in Deutschland auf SuperRTL ziemlich unter.

Alle, die den Hype um "Glee" damals verpasst haben, können das ab jetzt auf Netflix aufholen. Denn das Streaming-Portal bietet nun alle sechs Staffeln der Serie an. Wenn das kein Grund zum "Don't Stop Believing"-Singen ist!

Glee – "Don't Stop Believing"

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Video: YouTube/Math Math

Doch was ist aus den Stars der ersten Stunde in den vergangenen zehn Jahren geworden? Wir haben mal nachgesehen, was im Leben der Schauspieler seit Beginn des Glee-Clubs so passiert ist...

Lea Michele aka Rachel Berry

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bild: imago images / cinema publishers collection/bild: getty images north america

Sie war der Star der "New Directions" und somit auch der Show. Lea Michele hatte mit der Rolle der Rachel Berry ihren großen Hollywood-Durchbruch. Auch in den zehn Jahren nach der Premiere von "Glee" blieb Michele nicht unproduktiv: 2011 spielte sie neben Ashton Kutcher in der RomCom "New Year's Eve" mit und veröffentlichte 2014 und 2017 die Soloalben "Louder" und "Places".

Nachdem sie zwei Jahre lang in der Serie "Scream Queens" eine Hauptrolle hatte, ging sie im vergangen Jahr mit Glee-Kollegen Darren Criss auf große Amerika-Tour.

Auch privat hat Lea Michele ihr Glück gefunden: Sechs Jahre nach dem Tod ihres Co-Stars und Partners Cory Monteith, heiratete sie im März dieses Jahres den Unternehmer Zandy Reich.

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3/9/19❤️

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Cory Monteith (†) aka Finn Hudson

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montage/imago images/cinema publishers collection/Alberto E. Rodriguez/Getty Images

Bei "Glee" spielte Cory Monteith den Quarterback Finn Hudson. In der Serie und privat war er mit Lea Michele liiert.

Monteith verstarb zwischen den Dreharbeiten am 13. Juli 2013 an einer Überdosis Heroin und Alkohol. Der Schauspieler wurde 31 Jahre alt.

Bereits in seiner Jugend sei Monteith aufgrund der Scheidung seiner Eltern und Problemen in der Schule mit Drogen in Berührung gekommen, heißt es. Mit 19 hatte er erstmals eine Drogentherapie und suchte im März 2013 erneut Hilfe.

Die Serie behandelte Monteith' Tod in einer emotionalen Folge in der fünften Staffel der Show.

Chris Colfer aka Kurt Hummel

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imago stock&people/Jamie McCarthy/Getty Images for EJAF

In "Glee" sorgte Chris Colfer mit seiner Rolle des schwulen Kurt Hummel für besonders emotionale Momente. Bis zum Ende im Jahr 2015 gehörte Kurt zu den Hauptrollen der Serie. Für die Darstellung erhielt Colfer damals zahlreiche Awards.

Heute ist Chris Colfer in erster Linie als Buchautor tätig. Er schrieb beispielsweise das Drehbuch zum Indepentenfilm "Von Blitz getroffen" und verkaufte sogar eine Serien-Adaption eines Kinderbuches an den Disney Channel. Seit 2017 arbeitet er an einer Science-Fiction Serie.

Besonders große Erfolge hat der Schauspieler seit Ende von "Glee" vor allem mit der Kinderbuch-Serie "The Land of Stories". Die sechs-teilige Buchreihe erfreute sich großer Beliebtheit. Allein das erste Buch hielt sich wochenlang auf Platz 1 der New-York-Times-Bestsellerliste.

Dianna Agron aka Quinn Fabray

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Als das schwangere Cheerleader Quinn Fabray wurde die Schauspielerin Dianna Agron bekannt. Zwar spielte sie in den ein oder anderen größeren Kinofilmen wie "Burlesque" oder "Ich bin Nummer Vier" mit, allerdings wurde es nach dem Ende von Glee 2015 eher still um die Schauspielerin.

Kein Witz: Zuletzt spielte sie in "Berlin, I Love You" zusammen mit unter anderem Veronica Ferres. Läuft bei ihr. Regisseur war unter anderem Til Schweiger.

Amber Riley aka Mercedes Jones

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imago images / Cinema Publishers Collection / getty images

Amber Riley wollte eigentlich bei "American Idol", dem US-amerikanischen "Deutschland sucht den Superstar", durchstarten, doch sie scheiterte mit 17 Jahren im Casting.

Zum Glück: Denn für Riley war die Rolle der Mercedes Jones bei "Glee" ein riesiges Sprungbrett.

Ihr verdankt sie nicht nur Auftritte vor Barack und Michelle Obama und zahlreiche Awards. Zum Ende der Serie gewann Riley dann "Dancing with the Stars", das amerikanische Equivalent zu "Let's Dance", bevor sie sich ganz auf ihre musikalische Karriere konzentrierte.

Zuletzt sang sie im Londoner West End die Hauptrolle in "Dream Girls" und arbeitet derzeit an der Auskopplung eigener Musik.

Kevin McHale aka Artie Abrams

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imago images / cinema publishers collection / getty images

Eine der größten Ironien an "Glee" war wohl Schauspieler Kevin McHale, der ein begnadeter Tänzer ist, für seine Rolle als Artie Abrams in einen Rollstuhl zu setzen.

Nach seiner Zeit bei der Serie konzentrierte sich McHale auf seine musikalische Karriere. In diesem Jahr veröffentlichte er die Songs "Help Me Now" und "James Dean".

Mediale Aufmerksamkeit zog McHale zuletzt auf sich, als er im vergangenen Jahr mithilfe eines Ariana Grande Songs ganz beiläufig verkündete, dass er homosexuell sei.

In seinem neuesten Musikvideo zeigte er sich nun duschend mit einem männlichen Schauspieler. You go, Ar- äh Kevin!

Jenna Ushkowitz aka Tina Cohen-Chang

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imago images / cinema publishers collection / getty images

Wie Kollegin Lea Michele hatte auch Jenna Ushkowitz ihre Anfänge am Broadway. Ihre Karriere begann sogar bereits im zarten Alter von drei Jahren, als sie bei der "Sesamstraße" aufgetreten ist.

Auch nach "Glee" blieb Ushkowitz dem Musical treu. 2016 spielte sie noch in Musicals mit, 2017 produzierte sie dann sogar das Broadway-Stück "Once On This Island" und gewann dafür einen Tony.

Seitdem ist es allerdings eher still um die heute 33-Jährige.

Heather Morris aka Brittany S. Pierce

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Heather Morris hatte bereits vor ihrer Rolle bei "Glee" beruflich einen Lauf: 2007 nahm sie Beyoncé als Tänzerin mit auf Tour, zwei Jahre später bekam Morris dann weltweite Anerkennung für ihre tänzerischen, aber auch schauspielerischen und gesanglichen Fähigkeiten bei der Musical-Serie.

Danach scheint es bei der Tänzerin allerdings zum Karriere-Stillstand gekommen zu sein.

Neben einer umstrittenen und eher wenig erfolgreichen Teilnahme am US-amerikanischen "Dancing with the Stars" und einigen kleinen Nebenrollen passierte in der Öffentlichkeit nicht mehr sehr viel. Vielleicht konzentriert sich die Schauspielerin auch mittlerweile einfach auf ihre Familie, bestehend aus Ehemann Taylor Hubbell und ihren zwei Söhnen.

Naya Rivera aka Santana Lopez

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Und auch bei Naya Rivera passierte nach dem Ende der Serie beruflich nicht mehr allzu viel, so scheint es. Nach einer eher erfolglosen ersten Single verlor sie 2014 ihren Plattenvertrag bei Columbia Records. Auch schauspielerisch folgten danach nur kleine Rollen.

Mehr Aufmerksamkeit zog allerdings das Privatleben der Schauspielerin auf sich:

Im Jahr 2013 datete Rivera Big Sean, das Paar verlobte sich noch im selben Jahr, trennte sich aber 2014. Am geplanten Hochzeitstag heirate der "Glee"-Star dann allerdings trotzdem, nämlich den Schauspieler Ryan Dorsey. Das Paar, das auch einen Sohn zusammen hat, ließ sich dann 2018 scheiden, nachdem Dorsey seiner Ex-Frau öffentlich häusliche Gewalt vorwarf.

Harry Shum Jr. aka Mike Chang

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imago images / cinema publishers collection / getty images

Während er in der ersten Staffel der Musical-Serie fast noch unterzugehen schien, ist die Schauspiel-Karriere von Harry Shum Jr. heute definitiv sehr vorzeigbar.

Bis zu diesem Jahr spielte er eine der Hauptrollen in der US-Serie "Shadowhunters" und hatte auch eine (sehr) kleine Nebenrolle in dem Erfolgsfilm "Crazy Rich Asians". In der Fortsetzung des Films soll der Schauspieler eine Hauptrolle übernehmen.

Und auch privat läuft es rund bei ihm: 2015 heiratete er die Tänzerin Shelby Rabara, 2019 bekam das Paar seine erste Tochter.

Mark Salling (†) aka Noah "Puck" Puckerman

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imago images / cinema publishers collection / getty images

Mark Salling, der in der Serie Noah Puckerman gespielt hat, nahm sich im Jahr 2018 das Leben. Zuvor wurde er zu einem Gefängnisaufenthalt verurteilt, da er im Besitz von Kinderpornografie war.

Kollegen und Freunde des Schauspielers berichteten später, dass Salling bereits seit Jahren unter psychischen Problemen gelitten habe.

Diese Netflix-Shows werden abgesetzt:

"Ich hasse Menschen auf Konzerten!"

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