Juju in ihrer Wohnung

Rapperin Juju muss in ihrer Wohnung bei frostigen Temperaturen ohne Heizung und warmes Wasser auskommen. Bild: Screenshot / Instagram / jujuvierundvierzig

"Ich fühle mich wie früher": Warum Rapperin Juju ohne Heizung und warmes Wasser auskommen muss

Juju hat es im wahrsten Sinne des Wortes eiskalt erwischt – die Rapperin kann momentan nämlich nicht einfach ihre Heizung aufdrehen. Dabei heizt die Berlinerin ihren Fans normalerweise am liebsten ein: Nachdem sie den Durchbruch zusammen mit Nura als SXTN schaffte, brachte sie 2019 ihr erstes Solo-Album namens "Bling Bling" heraus. Eine erste Tour noch im gleichen Jahr war sehr schnell ausverkauft. Deshalb sollte 2020 eigentlich eine weitere Konzertreihe in größeren Häusern folgen.

Doch aus bekannten Corona-bedingten Gründen musste die Tour immer wieder verschoben und Jujus Fans immer wieder vertröstet werden. Ganz untätig ist sie während des Lockdowns allerdings nicht, im Juli erschien ihre Single "Vertrau mir", im August schließlich ein Feature mit Bausa mit dem Titel "2012". Größtenteils scheint Judith Wessendorf, wie Juju mit bürgerlichem Namen heißt, aber dennoch in ihrer Wohnung zu verbringen.

Jujus Wohnung soll jetzt für zwei Wochen kalt bleiben

Dort lässt es sich jetzt plötzlich aber nicht mehr so gut aushalten, wie die 28-Jährige in ihrer Instagram-Story verraten hat. Mit diesen Worten klagt sie ihren knapp eine Million Fans auf Social Media ihr Leid:

"Leute, ihr wisst gar nicht, was passiert ist. Und zwar hat die GASAG mein Gas ausgestellt. Und jetzt bin ich zu Hause und es ist ungefähr minus 2 Grad gefühlt in meiner Wohnung. Alter, ich fühle mich wie früher, Mann."

Und auch wieso das Berliner Energieunternehmen Juju den Hahn abgedreht hat, schrieb sie dazu: "Weil ich einen Tag zu spät die Rechnung bezahlt habe, muss ich zwei Wochen in der Kälte hocken ohne warmes Wasser." Ein Blick auf die Wettervorhersage für Berlin zeigt, dass das ein sehr frostiges Vergnügen werden dürfte: Nachts soll es bis zu minus 13 Grad kalt werden.

Juju beschwert sich über fehlendes Gas

Juju liefert den Fans auch gleich einen Grund dafür, warum es erstmal kalt in ihrer Wohnung bleibt. Bild: Screenshot / Instagram / jujuvierundvierzig

Darum erinnert Juju die kalte Wohnung an früher

Jetzt heißt es nun für Juju erstmal Zähne zusammenbeißen – immerhin, so heißt es auf der entsprechenden Service-Seite von GASAG: "Eine Einstellung der Energieversorgung ist immer mit Unannehmlichkeiten und zusätzlichen Kosten verbunden." Dass Juju sich jetzt über den verpassten Sperrtermin und den rechtzeitigen Zahlungseingang ärgert, ist wohl gerade im Winter plus Lockdown nur allzu nachvollziehbar.

Immerhin haben sie augenscheinlich auch viele eigene Projekte in der Zwischenzeit abgelenkt. Denn auch wenn ihre Tournee bislang verschoben werden musste, kam erst vor Kurzem ihre eigene Klamotten-Linie heraus, neue Songs werden weiterhin fleißig von ihr aufgenommen und sogar ein Parfüm gibt es mittlerweile von der Neuköllnerin.

Dass sie sich in einer kalten Wohnung "wie früher" fühlt, kommt zudem nicht von ungefähr. In verschiedenen Interviews, unter anderem mit "Spiegel Online", beschrieb Juju bereits vor einigen Monaten, dass sie bei einer überforderten Mutter und einem ständig abwesenden Vater in Neukölln aufwuchs, mit 16 die Schule schmiss und anschließend bei Freunden wohnte.

"Nicht, dass ich jetzt Gangstersachen gemacht hätte, aber du hast halt keine Perspektive und baust Scheiße, und dann bist du eben in anderen Kreisen unterwegs", erinnerte sie sich. Wäre da nicht die Musik gewesen, hätte Jujus Leben durchaus auch eine andere Richtung einschlagen können, bestätigt sie.

Dass die mittlerweile aber nicht mehr in dem Bezirk, sondern in Tempelhof-Schöneberg wohnt, bewies eine weitere Instagram-Story. Ihren Promi-Bonus nutzte sie nämlich auch im dortigen Bürgeramt nicht aus. Sie zeigte in einem Clip, wie sie eine Nummer gezogen und im Warteraum Platz genommen hat.

Ob das Gas-Unternehmen ihr einen gewissen Promi-Vorteil einräumt und Juju vor Ablauf der zwei Wochen wieder mit Gas versorgen wird, bleibt abzuwarten – und für sie zu hoffen.

(cfl)

watson live dabei

Bushido aus Zeugenstand entlassen: "Ich bin gerührt, das meine ich ernst"

"Ich bin sehr gerührt", sagt Bushido zum Richter. Der grinst übers ganze Gesicht. "Ich meine das ernst, das ist ein sehr schöner Moment", beteuert der Zeuge. Was war geschehen? Nun, nach mittlerweile 30 Verhandlungstagen im Prozess gegen Arafat Abou-Chaker und drei seiner Brüder vor dem Landgericht Berlin wurde Bushido am Montag endlich aus dem Zeugenstand entlassen. Nicht nur er selbst atmete da erleichtert auf, hatte sich seine Aussage in den vergangenen Sitzungen doch immer öfter …

Artikel lesen
Link zum Artikel