HANDOUT - 16.02.2021, ---: Dieses von Harpo Productions am 08.03.2021 zur Verf

Nach ihrem Interview bei Oprah musste Meghan auch einiges an Kritik einstecken. Bild: dpa / Joe Pugliese

Skandal um Piers Morgan: Auch Meghan soll sich bei Sender beschwert haben

Selbst Tage nach der Ausstrahlung hält das Enthüllungsinterview mit Harry und Meghan die Welt noch in Atem. Zu den größten prominenten Kritikern des Paares zählt der britische Star-Moderator Piers Morgan, der erwartungsgemäß kein Blatt vor den Mund nahm.

Bei "Good Morning Britain" warf der Trump-Kumpel den beiden "schändlichen Verrat an der Königin und der königlichen Familie" vor und beschuldigte Meghan zudem der Lüge. Zu diesem Zweck bemühte er Wort-Kreationen wie "Prinzessin Pinocchio". Meghans Rassismus-Vorwürfe gegen den Palast wies Morgan beispielsweise von der Hand.

Daraufhin gingen beim Sender ITV über 40.000 Beschwerden ein und er schmiss seinen Job schließlich hin, womit er seiner Kündigung wohl nur zuvorkam. Nun berichtet die "Daily Mail": Auch die Herzogin persönlich soll ITV wegen den Aussagen des 55-Jährigen kontaktiert haben.

Wegen Piers Morgan: Meghan kontaktierte Sender-Chefin

Zwar verkündete ein Sprecher zunächst, Morgan habe seinen Posten freiwillig geräumt, doch mittlerweile berichten einige Medien (darunter ebenfalls die "Daily Mail"), der Rückzug soll ihm vom Sender nahegelegt worden sein.

10.03.2021, Großbritannien, London: Piers Morgan spricht zu Reportern vor seinem Haus in Kensington, im Zentrum Londons. Nach Beschwerden über seine Kritik an Meghan kündigte der britische Journalist Piers Morgan seinen Job als Moderator der Sendung «Good Morning Britain». Foto: Jonathan Brady/PA Wire/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Um Piers Morgan ist eine gewaltige Kontroverse entbrannt. Bild: dpa / Jonathan Brady

Wenige Stunden, bevor der Abgang des Moderators öffentlich bekannt wurde, meldete sich angeblich niemand Geringeres als Meghan bei der ITV-Verantwortlichen Carolyn McCall. Die Herzogin reichte auf diesem Weg eine offizielle Beschwerde ein.

Dabei allerdings ging es der 39-Jährigen dem Bericht zufolge nicht um eigene Belange. Vielmehr fürchtete sie, Morgans Kommentare könnten eine negative Wirkung auf andere Menschen ausüben, die Probleme mit ihrer mentalen Gesundheit haben. Bei Oprah hatte Meghan beispielsweise von Suizidgedanken erzählt, die sie selbst hatte, weil das Königshaus sie nicht gegen die Berichterstattung der Yellow Press in Schutz nahm.

Piers Morgan spaltet das Publikum

Das letzte Wort im Fall Piers Morgan ist womöglich übrigens noch nicht gesprochen. Die "Daily Mail" weist nämlich auf aktuelle Petitionen zugunsten des Moderators hin, die seine Rückkehr bei "Good Morning Britain" bezwecken. Auch hier soll es schon Tausende Unterzeichner geben.

Zu den bekanntesten Unterstützern Morgans zählt Ozzy Osbournes Frau Sharon. Sie tweetete nach seinem Abgang: "Ich stehe an deiner Seite. Die Leute vergessen, dass du für deine Meinung bezahlt wirst." In der CBS-Show "The Talk" verteidigte sie ihren guten Freund erneut und meinte: "Er hat das Recht zu sagen, was er über das Interview denkt."

Piers Morgan selbst verweigert bislang eine Entschuldigung für den kontroversen TV-Auftritt. Seine Follower in sozialen Netzwerken ließ er nur wissen: "Am Montag sagte ich, dass ich Meghan in ihrem Oprah-Interview nicht glaube. Ich hatte Zeit, über diese Meinung nachzudenken, und ich glaube ihr immer noch nicht. Wenn Sie das tun, okay. Die Meinungsfreiheit ist ein Hügel, auf dem ich gerne sterbe." Dass auch die Meinungsfreiheit nicht von der Pflicht entbindet, Aussagen begründen und belegen zu können, erwähnte er nicht.

(ju)

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