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LONDON, ENGLAND - NOVEMBER 10: Meghan, Duchess of Sussex 
 attends the annual Remembrance Sunday memorial at The Cenotaph on November 10, 2019 in London, England. The armistice ending the First World War between the Allies and Germany was signed at Compiègne, France on eleventh hour of the eleventh day of the eleventh month - 11am on the 11th November 1918.  (Photo by Chris Jackson/Getty Images)

Meghan: Schon bald soll sie vor Gericht erscheinen. getty images/ Chris Jackson

Vor Gericht: Meghan muss private Whatsapp-Nachrichten offenlegen

Meghan hat mit Harry und Baby Archie in den USA ein neues zu Hause gefunden. Die beiden verabschiedeten sich vor rund einem halben Jahr von der britischen Krone und gaben ihren Rückzug bekannt. Seit April sind sie keine Senior Royals mehr und tragen auch nicht mehr den Namen "Königliche Hoheit".

Auch wenn sie nicht mehr im Dienst des Königshauses stehen, ist es nicht ruhiger um die beiden geworden. Derzeit finden Anhörungen für einen Prozess statt, der Anfang nächsten Jahres starten soll.

Meghan hatte im Oktober 2019 Klage gegen die "Mail on Sunday" eingereicht, nachdem in dieser ein handgeschriebener Brief von ihr an ihren Vater Thomas Markle veröffentlicht worden war. Die ehemalige Schauspielerin wirft dem Verlag Missbrauch privater Informationen, Verstoß gegen das Datenschutzgesetz und Verstoß gegen das Urheberrecht vor.

Kürzlich enthüllten Gerichtsdokumente, dass Meghan vorgeworfen wird, sie hätte ihre Freunde für PR-Zwecke eingesetzt. Zudem soll Meghan einen Beitrag für die Biografie "Finding Freedom" geleistet haben. Zur Wahrheitsfindung muss sie nun vertrauliche Nachrichten preisgeben.

Das wird Meghan vorgeworfen

Britische Medien wie "The Sun" berichten, dass die Anwälte von Meghan eine Erklärung eingereicht haben, die Bezug nimmt auf Vorwürfe, nach denen Meghan in die Biografie "Finding Freedom" involviert gewesen sein soll. Die konkrete Anschuldigung: Die Royals sollen mit den Autoren zusammengearbeitet haben, um ihre Version bestimmter Ereignisse publik zu machen. Darüber hinaus behaupten die Anwälte der "Mail on Sunday", dass die Biografie "jeden Anschein erweckt, als sei sie mithilfe von Harry und Meghans umfassender Zusammenarbeit geschrieben worden".

Doch nun heißt es vonseiten Meghans, dass die geschilderten Geschehnisse im Werk nicht aussagekräftig seien und lediglich an der Oberfläche kratzen würden. Angeblich soll der Inhalt auf Erzählungen beruhen, die bereits im Vorfeld durch die Medien verbreitet wurden. Um die Vorwürfe auszuräumen, startet schon Anfang 2021 der Prozess. Insgesamt soll es zehn Tage für die Verhandlung geben. Auch Meghan wird persönlich in London vor Gericht erwartet.

Brisant: Die Meghan muss offenbar Fotos, FaceTime-Protokolle und Whatsapp-Nachrichten einreichen – und zwar rückwirkend ab dem 10. Februar 2019 für die folgenden sechs Monate.

So soll sich klären, ob tatsächlich Menschen im Auftrag von Meghan arbeiten und ob sie auch Kontakte beziehungsweise Interviewpartner aus ihrem Umfeld geliefert habe. Darüber hinaus soll sie Freunde benutzt haben, um zu beeinflussen, was in der Presse über sie geschrieben werde.

(iger)

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