HANDOUT - 16.02.2021, ---: Dieses von Harpo Productions am 08.03.2021 zur Verfügung gestellte Bild zeigt US-Moderatorin Oprah Winfrey (r) während eines Interviews mit Prinz Harry von Großbritannien (nicht im Bild) und seiner Ehefrau Herzogin Meghan. In ihrem mit Spannung erwarteten Interview hat Herzogin Meghan von Selbstmordgedanken sowie Rassismus innerhalb der königlichen Familie berichtet. Foto: Joe Pugliese/Harpo Productions/AP/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung innerhalb der nächsten 14 Tage und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++

Meghan ist hier im Interview mit Oprah Winfrey zu sehen. Bild: Joe Pugliese/Harpo Productions/AP/dpa

Vertraute nach Enthüllungsinterview: "Meghan bereue absolut nichts, was gesagt wurde"

Im Interview mit Oprah Winfrey packten Harry und Meghan schonungslos über die Zeit im Königshaus aus. Sie schossen scharf gegen die Royals und erhoben schwere Vorwürfe. Die beiden warfen den Königsmitgliedern mangelnde Unterstützung vor, zudem berichtete die damalige "Suits"-Darstellerin, dass es während ihrer Schwangerschaft mit Archie Gespräche darüber gegeben habe, wie "dunkel" die Haut ihres Kindes wohl sein würde. Von welchem Königsmitglied diese Aussagen kamen, wollte das Paar nicht preisgeben – nur Queen Elizabeth II. und ihr Mann Prinz Philip wurden später ausgenommen.

Meghan schockte mit einem weiteren Geständnis, denn durch die negative Dauerberichterstattung sei sie in eine schwere psychische Krise gestürzt worden. "Ich wollte einfach nicht mehr leben. Und das war ein sehr klarer, realer und beängstigender ständiger Gedanke", sagte die 39-Jährige. Hilfe habe es für Meghan nicht gegeben. Harry erklärte das folgendermaßen: "Es gab zu wenig Unterstützung und zu wenig Verständnis. Ich habe mich geschämt, zuzugeben, dass Meghan Hilfe braucht."

Die Queen sagte mittlerweile, sie sei "traurig" über Meghans und Harrys Kummer und die aufgeworfenen Fragen, "insbesondere die, die sich auf Rassismus beziehen", seien "besorgniserregend". Britische Medien werteten dies als Versöhnungsgeste trotz teils verschiedener Sichtweisen. Darüber hinaus meinte Prinz William bei einem Besuch in einer Londoner Schule: "Wir sind keine rassistische Familie." Mit seinem Bruder habe er bisher noch nicht gesprochen. Vertraute von Meghan haben allerdings nun exklusiv der "Daily Mail" verraten, wie sie das Interview im Nachhinein betrachtet.

This image provided by Harpo Productions shows Meghan, The Duchess of Sussex, left, in conversation with Oprah Winfrey. (Joe Pugliese/Harpo Productions via AP)

Meghan stand Rede und Antwort. Bild: Harpo Productions / Joe Pugliese

So soll Meghan über das Interview des Jahres denken

Freunde der 39-Jährigen sollen der englischen Zeitung nun folgendes mitgeteilt haben: "Meghan sagte, sie bereue absolut nichts, was während des Interviews gesagt wurde und das Gespräch mit Oprah sei die beste Entscheidung, die sie jemals getroffen hat, außer Harry heiraten." Darüber hinaus soll Meghan gesagt haben, dass das Königshaus erleichtert sein sollte, dass sie keine Namen genannt hat oder noch detaillierter auf das eingegangen sei, was sich hinter verschlossenen Türen abgespielt habe.

Die Frau von Harry würde demnach dazu stehen, was sie in dem brisanten Gespräch preisgab. Nun könne ein Prozess der Heilung beginnen, erklärt der Insider. Und weiter: "Meghan sagte, das Warten, um ihre Geschichte mit der ganzen Welt zu teilen, schien eine Ewigkeit zu sein und sie könne mit dem Endergebnis nicht zufriedener sein." Meghan sei offen für ein konstruktives Gespräch mit allen Mitgliedern der königlichen Familie.

ARCHIV - 16.02.2021, USA, ---: HANDOUT - US-Moderatorin Oprah Winfrey (r) spricht bei einem Interview mit Prinz Harry von Großbritannien und seiner Ehefrau Herzogin Meghan. (Wiederholung mit verändertem Bildausschnitt) Foto: Joe Pugliese/Harpo Productions/PA Media/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++

Später stieß Harry dazu und schilderte seine Sicht der Dinge. Bild: Joe Pugliese/Harpo Productions/PA Media/dpa

Die ehemalige Schauspielerin sei auf Harry unglaublich stolz, weil er in dem Interview auch seine Verletzlichkeit gezeigt habe. Für den Prinzen sei das Interview besonders nervenaufreibend gewesen. Der 36-Jährige beklagte gegenüber Oprah nämlich "mangelnde Unterstützung und fehlendes Verständnis" von seiner Familie. Meghan hingegen beschrieb ihr Leben im Königshaus als eine Art goldenen Käfig, in dem sie kaum eigene Entscheidungen habe treffen können.

(iger)

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