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Ein Vorher-Nachher-Bild von vor zwei Monaten: Jenke von Wilmsdorff einmal vor seinem Schönheits-Experiment (links) und einmal danach (rechts). ProSieben/Bene Müller

Zwei Monate nach Schönheits-OP: Jenke zieht bitteres Fazit zu Extrem-Experiment

Jenke von Wilmsdorff ist für seine drastischen Experimente bekannt. Immer wieder setzt er sich Extremsituationen aus. Zuschauer konnten bereits beobachten, wie er zum Veganer wurde, doch auch Selbstversuche zum Thema Alkoholismus und Armut waren für ihn kein Tabu. Im vergangenen Jahr wechselte er nach fast 20 Jahren Zusammenarbeit von RTL zu ProSieben, doch seinen Experimenten blieb er treu.

Ende 2020 bekamen die Zuschauer dann einen besonders extremen Selbstversuch zu sehen: In 100 Tagen wollte er es schaffen, 20 Jahre jünger auszusehen. Der Sender nannte die Sendung "Jenke. Das Schönheits-Experiment". Über 60 Eingriffe hat der 55-Jährige dafür über sich ergehen lassen. Die eine Gesichtshälfte wurde nur kosmetisch behandelt, die andere chirurgisch mithilfe von Schönheits-OPs. Später wurde allerdings die eine noch mal chirurgisch an die andere angeglichen.

In der Sendung sagte er damals über seinen drastischen Schritt sogar: "Ich stelle mir gerade die Frage, ob ich den Verstand verloren habe, ob ich das Maß verloren habe."

Nun sprach Jenke zwei Monate nach den heftigen Eingriffen darüber, wie es ihm mittlerweile geht.

So sieht Jenke heute aus:

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Bild: Instagram/ red

Jenke von Wilmsdorff zieht sein persönliches Fazit

Jenke erklärte jetzt nach seinem OP-Marathon im Gespräch mit "Red"-Moderatorin Viviane Geppert: "Vor neun Wochen war mein Gesicht eine Maske. Hier und da ist es noch fest. Ich hoffe, dass es immer besser wird."

Doch es gibt auch Spätfolgen. Er erklärte: "Das Auge war nie so gequetscht." Beim genaueren Hinschauen fällt schnell auf, dass Jenkes linkes Auge nach unten hängt. Mit der Zeit hofft er, dass sich das wieder ändert. Jenke offenbarte nun:

"Im Rückblick denke ich mir, das eine oder andere hätte ich mir ersparen können."

"Es ist so ein widerliches Gefühl"

Konkret nennt Jenke neben dem hängenden Auge das Fadenlifting, das bis heute sehr unangenehm sei: "Je nachdem, wie ich mich bewege, wie ich kaue, wie herzhaft ich lache, rutscht das Gewebe, also mein Fleisch, einen Haken weiter. Das tut nicht weh, aber es ist so ein widerliches Gefühl."

Beim Fadenlifting wurden Fäden in Jenkes Hautgewebe eingebracht, um erschlaffte Partien zu glätten und teilweise anzuheben. Es sorgt dafür, dass die Haut mehr Kollagen aufbaut an den Stellen, wo der Faden eingebracht wird. "Die Fäden bauen sich nach einigen Wochen bis Monaten wieder ab – die Wirkung hält zirka zwei Jahre an", sagte die plastische Chirurgin Ute Bergander damals zu watson.

Die Ergebnisse seines neuen Antlitzes wurden zudem massiv kritisiert: "80 Prozent der Leute haben gesagt, du siehst scheiße aus, das war ein großer Fehler. Der Name Mickey Rourke, mit seinen Unfällen im Gesicht, fiel ganz oft. Es wird schnell persönlich."

Jenke übte jedoch auch Selbstkritik und meinte: "Ich war der erste, der in den Spiegel geguckt hat und dachte: Scheiße, wie sieht das denn aus?" Sein direktes Umfeld gab ihm übrigens auch schonungslos ein hartes Feedback:

"Meine Mutter hat das richtig umgehauen. Sie war so fix und fertig und sagte, das ist nicht das Lächeln meines Sohnes. Sie fand mich entstellt."

Zum Schluss zieht er dann im Talk mit der ProSieben-Moderatorin folgendes Fazit: "Man kann in Würde altern, aber wenn der Einzelne das nicht möchte, ist das völlig legitim." In der nächsten Woche legt Jenke übrigens schon wieder mit dem nächsten Experiment los. Diesmal hat es wieder etwas mit Sucht zu tun.

(iger)

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