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Ein Auftritt, der auf Twitter nicht unkommentiert bleiben kann. Bild: screenshot/ard mediathek

"Hart aber fair": Wie das Netz auf den Sturm der Feministin reagiert

Bei "Hart aber fair" ging es am Montagabend um das Tierwohl – bis eine Zuschauerin im Studio eine andere Idee hatte. Sie ging nach vorne zur Gästerunde und unterbrach die Sendung.

Statt über die Überzüchtung von Möpsen, die gerade auf der Tagesordnung stand, wollte sie lieber über etwas anderes reden: Antifeminismus. An sich ein ernstes Thema. Allerdings verlor sie sich schnell in nicht wirklich schlüssigen Ausführungen darüber, wie dieser vom Bundesnachrichtendienst gesteuert werde.

Moderator Frank Plasberg reagierte umsichtig und schaffte es recht schnell, die Frau hinauszukomplimentieren. Einen Versuch von Gast Martin Rütter, Coach in der Vox-Show "Der Hundeprofi", die Frau in weitere Diskussionen zu verwickeln, unterband er zügig, mit einem schnippischen "Platz!".

Gefundenes Fressen für Twitter

Auf Twitter ist der bizarre Auftritt der Frau natürlich Thema Nummer 1. Unter dem Hashtag #hartaberfair gibt es ganz unterschiedliche Reaktionen auf die Sendungsstürmung.

Zum einen gibt es die witzige Fraktion. Die stürzt sich meistens auf Wortwitze mit Feministen und Möpsen:

Oder sie versucht sich an Memes:

Dann gibt es viele, die Rütters Ausführungen zustimmen und das eigentlich wichtige Anliegen der Frau durch ihre Aktion beschädigt sehen:

Dem widersprechen andere:

Und dann gibt es noch jede Menge rechte Trolls, die sich von der Kombination "verwirrter Auftritt" und "Feminismus" magisch angezogen fühlen – was anderen Usern nicht verborgen bleibt:

Und dann gibt es noch die, die konsequent alles scheiße finden:

Wir haben bei der "Hart aber fair"-Redaktion nach einem Statement gefragt. Eine Antwort liegt zurzeit noch nicht vor.

(om)

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