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Linda Braunberger musste sich wegen eines nicht absolvierten Shootings aus "GNTM" verabschieden. Bild: Screenshot / ProSieben

"Wurde negativ dargestellt": "GNTM"-Kandidatin Linda äußert sich zu Heidi Klums Castingshow

Linda Braunberger sorgte in der aktuell noch laufenden "GNTM"-Staffel von Heidi Klum auf ProSieben regelmäßig für Stress. So fragte sie Heidi beispielsweise ganz ungeniert nach einer Zigarette, reagierte im Interview-Training pampig und zettelte mitten in einer Pressekonferenz einen Streit mit ihrer Konkurrentin Soulin Omar an. Mit der gebürtigen Syrerin kam Linda gar nicht zurecht, immer wieder gerieten die beiden Kandidatinnen aneinander.

All das machte die 20-Jährige nicht gerade zu einer beliebten Teilnehmerin der 16. Staffel, die Corona-bedingt komplett in Deutschland gedreht werden musste. Zum Verhängnis wurde Linda in der neunten Folge aber nicht der Vergleich mit den anderen "Mädchen", sondern ein Shooting, dass sie aufgrund von Höhenangst nicht absolvieren konnte.

Dabei hingen die Models an der Fassade eines Hochhauses am Berliner Alexanderplatz in 122 Metern Höhe. Zu viel für Linda, die diese Aufgabe als einzige nicht bewältigte. Ohne Foto in der Tasche musste die Auszubildende sofort gehen. Zum Abschluss raunte sie ihrer Freundin Alex allerdings noch zu, dass Soulin auf keinen Fall gewinnen solle – eine letzte Spitze gegen sie konnte sich Linda einfach nicht verkneifen.

Kandidatin bereut einige Aussagen bei "GNTM"

Auf Social Media hagelte es nach ihrem TV-Auftritt bereits Kritik von den Zuschauern, zwischenzeitlich sah sich die Ausgeschiedene dazu gezwungen, die Kommentarfunktion auf Instagram komplett zu deaktivieren. Nun äußerte sie sich in einem Interview bei "Die It-Girl Agenten" auf Youtube und hinterließ einen ganz anderen Eindruck als bei "GNTM".

Linda erklärte im Gespräch zunächst ihre Beweggründe dafür, wieso sie ohne die Spitze gegen Soulin nicht gehen konnte: "Es war ja offensichtlich, dass Soulin und ich jetzt nicht best friends waren. Und eigentlich habe ich den Satz gesagt, weil ich schlecht gelaunt war, weil ich nach Hause musste. Ich war traurig wegen den Mädels und das kam alles zusammen." Dass sie Alex gesagt hat, Soulin solle nicht gewinnen, sei eine Übersprunghandlung gewesen. Linda ergänzte:

"Manchmal sagt man dumme Sachen, wenn man voller Emotionen ist."

Im Nachhinein gönne sie Soulin den Sieg, aber: "Ich gönne es anderen Leuten mehr." Letztlich hatte sie im Interview auch eine Erklärung dafür, wieso sie und die Hamburgerin einfach nicht gut miteinander ausgekommen waren: "Soulin und ich sind sehr starke Persönlichkeiten, die zusammen nicht harmonieren."

Harmonische Momente seien bei "GNTM" nicht gezeigt worden

Dabei habe sie es unter anderem gestört, dass Soulin sehr oft über ihre Flucht aus Syrien gesprochen hat: "Wenn man jeden Tag das Gleiche hört, dann ist auch mal gut. Das ist ja nicht böse gemeint, ich finde ihre Story wirklich krass und das, was sie geschafft hat, ist wirklich heftig. Aber wir sind nie auf einen Nenner gekommen, wir sind immer angeeckt."

Gerade in den Einzelinterviews innerhalb der Show hatte Linda nur äußerst selten ihre Emotionen und Meinungen zurückgehalten. Nun erklärte Linda, wie sie ihre Aussagen bei "GNTM" bewertet: "Ich habe viele Sachen gesagt, die ich vielleicht nicht so gemeint habe. Vor allem meine Wortwahl – manchmal habe ich mich nicht wiedererkannt. Ich bin in meinem Privatleben zu Hause so ein positiver Mensch und da komme ich eigentlich nur als negativer Mensch rüber." Letztlich machte sie aber auch den Schnitt der Show dafür verantwortlich:

"Es ist mir schon aufgefallen, dass ich krass negativ dargestellt wurde. Aber wir hatten natürlich auch schöne Momente, die wurden halt leider nicht so gezeigt."

Dabei habe Linda vor allem die Ausnahmesituation zu schaffen gemacht, dass die Frauen rund um die Uhr im Modelloft gefilmt worden seien: "Ich war die ganze Zeit gereizt und emotional. Sobald irgendeine Kleinigkeit war, hat mich das richtig aufgeregt. Diese Seite von mir habe ich eigentlich schon lange abgelegt und ich finde es schade, dass es da so durchgekommen ist", ergänzte sie.

So geht Linda mit Hate auf Social Media um

Zuletzt ging es im Interview auch darum, was für ein Feedback die ehemalige "GNTM"-Kandidatin im Netz bekommen hat. Linda habe diesbezüglich früh eine Vorahnung gehabt: "Ich wusste ab der zweiten Folge, dass da nicht viel positives Feedback auf mich zukommen wird. Aber die Leute wissen gar nicht, was da alles passiert ist, was wir alles erlebt haben und wie wir sind, wenn wir nicht gezeigt werden."

Den Hate im Netz lasse Linda allerdings so gut es ginge nicht an sich heran. Dabei sage sie sich immer wieder: "Das sind Menschen, die mich nur aus dem Fernsehen kennen. Ich habe auch viele Nachrichten bekommen, die sehr extrem waren, ich nehme mir das aber nicht zu Herzen."

Schließlich scheint die Darstellung von Linda im Fernsehen auch von dem Bild abzuweichen, das die User nun auf Youtube von ihr bekommen. Etliche Kommentatoren unter dem Video stellten überrascht fest, dass sie sie ganz verändert wahrnehmen: "Sie wirkt viel sympathischer. Ich glaube, sie ist eigentlich ein echt entspannter und netter Mensch und ich finde es gut, dass sie ihr Verhalten reflektiert hat."

(cfl)

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