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Bild: Getty Images/imago images / Starface/watson-montage

"Das ist irgendwie falsch": Ein Stück Berliner Mauer in Heidis Garten sorgt für Ärger

Die einen schenken Gutscheine. Die anderen basteln. Und dann gibt es die Leute, die einfach ein Stück Geschichte zum Geburtstag hergeben.

Klingt gut, oder? Die Rede ist von Heidi Klum und Tom Kaulitz. Und das Stück Geschichte ist diesem Fall ein Stück Berliner Mauer.

Das Geschenk aber löste eine kleine Debatte aus: Ist Tom Kaulitz mit diesem Geschenk an Heidi Klum zu weit gegangen?

Um dieses Stück Mauer geht es

Dazu schrieb Heidi am Mittwoch: "Heute ist ein besonderes Geschenk von meinem Ehemann eingetroffen... ein Stück der Berliner Mauer, die die Stadt 28 Jahre lang geteilt hat."

Tom sei in Ostdeutschland geboren worden, vier Wochen bevor die Mauer fiel. Er habe in Freiheit aufwachsen können. Dann wurde Heidi politisch: "Jeden Morgen werde ich dieses wunderschöne Stück in meinem Garten betrachten mit dem Wissen, dass Mauern nicht gebaut werden brauchen... sie müssen fallen."

Das Model bekam viel positiven Zuspruch für das Instagram-Posting. Einige Follower stellten aber die Frage: Muss das sein? "Die Mauer gehört ins Museum", schreibt eine Nutzerin. "Weil du reich bist, erlaubst du dir ein Stück Geschichte wegzunehmen und es in deinen Garten zu stellen. Was, wenn jeder das täte?", meint eine andere.

Sarah Kuttner kritisiert Heidi Klum und Tom Kaulitz

Die Moderatorin Sarah Kuttner hatte kein Verständnis für das Geschenk:

"Das ist irgendwie... falsch", schrieb sie noch. Um dann die Frage an Twitter zu richten:

Viele Nutzer sahen es ähnlich.

Übrigens: Es ist kein normales Stück Mauer

Auf dem Mauer-Geschenk hat der in Berlin lebende französische Künstler Thierry Noir Kaulitz und Klum verewigt. "Ich habe die beiden Seiten des Mauerstücks bemalt", sagte der 61-Jährige am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Kaulitz habe ihn gebeten, das Segment zu bearbeiten. "Eine Seite der Mauer zeigt Heidi", sagte Noir, "die andere Seite zeigt Tom, wie er gerade Gitarre spielt."

Unklar ist: Handelt es sich bei dem Mauerteil um ein Originalsegment?

Die Authentizität sei anhand des Videos nicht feststellbar, sagte der Baukoordinator der Stiftung Berliner Mauer der dpa. Dafür seien auch eine Vermessung und eine Materialprobe notwendig. Es könne sich eventuell um ein Segment der Grenzmauer 75 handeln, wofür auch erkennbare Nutzungsspuren und Schäden sprächen.

Diese Variante wurde von 1975 an als vierte Generation der Mauer verwendet. Der Experte verwies gleichzeitig darauf, dass seit Jahren Nachgüsse von Grenzmauersegmenten angeboten werden.

(ll/mit dpa)

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