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Wusch und weg. twitter

Sandsturm verschluckt Stadt: Die Fotos sind beeindruckend

Die Bewohner der australischen Stadt Mildura im Bundesstaat Victoria trauten ihren Augen kaum: Gegen 17 Uhr (Ortszeit) wurde es für 15 Minuten plötzlich dunkel. Stockdunkel. Eine Sonnenfinsternis? Nein, ein Sandsturm.

Am Dienstag stürmte ein Sandsturm mit etwa 57 Kilometern pro Stunde am späten Nachmittag über Mildura hinweg, und brachte in der mittelgroßen australischen Stadt das Leben zum Stillstand.

Viele Einwohner waren erstaunt:

Der Verkehr kam zum Stehen – auch der Flughafen von Mildura musste eine Pause einlegen.

Die örtlichen Waschanlagen dürften sich gefreut haben:

Noch nach einer Stunde habe Staub über der Stadt gewabert, berichtet ein Augenzeuge einer lokalen Nachrichtenseite. (theage.com.au) Der Metereologe Dean Stewart erklärt das bizarre Wetterphänomen so: Der Mangel an Regen in der staubigen Wüstenregion im Südosten des Landes habe die Sandwalze ermöglicht, die in der Region derzeit herrschende Tiefdruck-Lage habe es dem Sand ermöglicht, über längere Distanzen durch die Lüfte getragen zu werden.

Am meisten dürfte sich wohl ein Herr namens Anthony Ciszkowski ärgern. Der Besitzer einer Autowaschanlage hatte gerade zwölf Wagen gereinigt, als der Sandsturm anrückte.

Die Australier sind Wüstenstürme gewöhnt: Auch die australische Großstadt Sydney wurde 2018 Opfer eines Sandsturms. Damals erstreckte sich der Sturm gar über eine Distanz von rund 500 Kilometern.

(pb)

Der Vulkan Kilauea ist nicht zum ersten Mal ausgebrochen.

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