Bild

bild: watson montage

Bastian wollte nicht mehr schwul sein – und ging zur "Therapie"

Bastian wollte nicht schwul sein. Seine christliche Gemeinde versuchte ihm seine Homosexualität "auszutreiben" - mit mittelalterlichen Methoden.

Wir haben den 29-Jährigen Bastian getroffen, der einen großen Teil seines Lebens mit dem Versuch verbrachte, sich vom Schwulsein zu heilen. Euch überrascht, dass man so denken kann? Es passiert öfter, als man erwarten würde. In vielen christlichen und nichtchristlichen Gemeinden in Deutschland ist die sogenannte "Konversionstherapie" noch immer Alltag.

Anstatt zu helfen, führen sie Menschen wie Bastian aber direkt ins Unglück. Wo Aufklärung und Selbstvertrauen wichtig sind, bringt die sogenannte "Homo-Heilung" Schuldgefühle und Verwirrung. Bastian schaffte den Absprung und hat mit uns vor der Kamera über seinen Kampf gesprochen.

Wie er heute darüber denkt:

Video: watson/katharina kücke, max biederbeck

Ihr wollt mehr wissen? Lest hier unsere Reportage über den Fall:

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Analyse

Ambitionierter Klimaschutz und der Streit ums Regieren: Was vom Linken-Parteitag bleibt

Die Linke ist endgültig in den Bundestagswahlkampf gestartet. Nach AfD, FDP, Grünen und SPD hat die Partei am Samstag und Sonntag ihr Wahlprogramm nach zweitägiger Debatte beschlossen. Der Parteitag war ein digitaler, wie bei allen großen Parteien außer der AfD in Pandemiezeiten üblich. Wenige der 580 Delegierten waren vor Ort in Berlin, die meisten nahmen aus der Ferne teil, per Endgerät zugeschaltet.

Die Vorsitzenden und Spitzenkandidaten der Linken machten ihrer Partei in Reden Mut für die …

Artikel lesen
Link zum Artikel