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Bio-Gurke mit Plastik drum – warum?

Da kaufst du extra eine Bio-Gurke, aber ausgerechnet die ist in Plastik eingeschweißt. Die aus der Nicht-Bio-Produktion dagegen nicht. Ist doch absurd. Aber kein Einzelfall: Obst und Gemüse aus der nachhaltigen Landwirtschaft ist oft in Plastik eingewickelt. Dabei sollen diese Produkte doch Umwelt und Ressourcen schonen. Stattdessen sorgen sie für noch mehr Müll, der schlimmstenfalls in der Natur landet. 

Das richtet Plastik zum Beispiel an Küsten und in Gewässern an:

Also, warum werden Bio-Produkte verpackt?

Okay. Aber geht das nicht ohne Plastik? 

Die Supermarkt-Ketten verteidigen die Plastikverpackungen so: 

So viel Verpackung für so wenig Lebensmittel: 

Natural-Branding könnte das Problem endlich lösen! 

Seit Januar 2017 probiert eine Supermarkt-Kette in Deutschland diese Methode aus. Per Laser wird eine Kennzeichnung aufgebracht und du als Kunde kannst daran erkennen, dass es sich um ein Bio-Produkt handelt. 

Das sieht dann so aus: 

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Bild: rewe

Bislang geht das nur mit Süßkartoffeln, Avocados und Wassermelonen – "schwierige Schalen" sind zum Beispiel die von  Zitronen oder auch Gurken. 

Würdest du im Supermarkt 13 Cent Pfand auf Plastiktüten zahlen?

Analyse

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